2. März 2011

Das Project "Couchsurfing"

Wie Ihr sicher in den letzten Beiträgen gelesen habt, wohne ich in den letzten Tage nicht immer in einem Hostel, da dies sehr teuer ist und so lange ich kein Job habe, ist das auf dauer tödlich. Also was macht man?? Man sucht sich eine Unterkunft bei Menschen, die anderen ein Schlafplatz vergeben. Als ich in Deutschland war und von dieser Art Unterkunft gehört habe, war ich sehr skeptisch. Denn wer nimmt denn schon fremde Leute in sein Haus auf, teilt mit Ihnen Essen, Trinken und gibt ihnen ein Schlafplatz. Ich dachte das machen doch nur verrückte.

Als ich dann nach Australien kam, und merkte wie teuer hier alles ist, habe ich mir das ganze mal ein wenig durch den Kopf gehen lassen. ich lernte einige "Couchsurfer" kennen. Diese erzählten mir dann von Ihren Erfahrungen und was das für eine tolle Sache ist. Man spart Geld, lernt Land und Leute kennen und hat einfach nur spaß. Ich dachte nur gut, das was du verstanden hast, klang alles ganz gut, probieren wir das doch auch mal. Ich meldete mich also bei Couchsurfing.org an. Und da war es wieder. Alles auf Englisch. Ihr müsst wissen, das mein Englisch im Moment noch nicht so passabel ist, das ich das alles verstehen konnte. Also suchte ich schnell den Button "Other Language" und änderte es erst mal auf deutsch ... puh.... Ich dachte jetzt läuft es, aber wie immer hatte ich mich getäuscht. Den wie ich gesehen hatte, haben alle ihr Profil auf English geschrieben. ... Nein ..... Gut versuchen wir es erstmal ... Am Anfang lief es auch ganz gut, aber als es darum ging, mich selbst zu beschreiben. Ende ... Gut ich dachte mir löst du das ganz geschickt, schreibst erstmal auf deutsch und änderst es nach und nach ... Man bin ich gut, ich habe manchmal solche genialen Einfälle, das ich schon selbst über mich erschrecke ;) .... Gut ich machte das Ding fertig und fügte noch ein Bild hin. ... Gut Ihr ganzen Hosts (Gastgeber), jetzt bin ich bereit für euch. Aber insgeheim wusste ich, dass das sowie so nichts bringt. ...

Für den Anfang hatte ich auch Recht. ich schaute jeden Tag drauf, aber keiner hatte sich das Profil angeschaut. Ich schickte vielen eine Mail, auf Englisch und bekam keine Antwort. Ich dachte gut hast du es wenigstens versucht. Gut das ich ja Freunde wie Alex habe, und der mir dann mit Hilfe von seinen AFS Freunden einen Schlafplatz bei Josh (ich berichtete) klar machte. Die ersten Tage waren also gerizt. Mhh nun kam ich aber nach Melbourne und ich stellte mich schon drauf ein mein Geld für Hostels auszugeben. Aber wie das Glück mir eben hold ist, hat Josephine ein pärchen gefunden, das uns beide aufnehmen würde. Yes!! Ich schrieb den Typen an, der auch noch Schweizer war und deutsch verstand. Und kurze zeit später kam eine Nachricht, das wir bis Freitag bei Ihnen wohnen können. Und nochmal YES :) .... 

Wir fuhren als nach Aspendale in der nähe von Melbourne. Dort angekommen, stellte ich fest hier sieht es aus wie in amerikanischen Filmen. Kleine Häuser, Vorgärten und Autos in der Einfahrt. Ich liebe diesen Anblick. Und dann gleich noch das Meer neben an. O.c. California lässt grüßen. Wir gingen zu der Straße wo sie wohnten und klingelten. Aber keiner war da. Wir warteten. Kurze zeit später rufte Kathrin an und meinte wir können schon reingehen, die Tür sei OFFEN!!! ich klingt kurz und die Tür öffnete sich. WOW ... ich fragte Josephin ob das normal sei, das die Aussies Ihre Türen nicht abschließen. Sie meinte nur das man hier doch mit keinem rechnet der einen beklauen wollte. ... Mhh okay. Ich meinte nur das es Badboys überall gibt. .. Ich ging nicht rein, weil ich das erstens sehr unhöflich finde und auch wegen der Tatsache das da niemand drin war. Also wartete ich. Kurze Zeit später kam Daniel. Ein kleiner Schweizer :).

Wir gingen ins Haus und erklärte uns seine Couchsurferregeln. Okay das passt. ... Er zeigt mir meins und Josephins Zimmer. Im Anschluss haben wir uns dann unterhalten. Daniel ist ein Typ aus der Schweiz, der eine Weltreise machen wollte. Er ist mit dem Motorrad!! von der Schweiz aus nach Indien gefahren, hat es dort auf ein Flugzeug verfrachtet und ist nach Australien geflogen. Dort angekommen ist er die Ostküste runter gefahren. Aber wie es so ist, geht auch irgendwann, abgesehen von Sprit auch mal das Geld alle. Also hatte er sich arbeit in Australien gesucht und gefunden. Und seit dem ist er hier. Das war vor 4 Jahren. Wow ... geile Geschichte. Und das beste ist, das er die Reise, eines Tages beenden will. 

Später kam dann auch noch Kathrin. Sie ist angehende Lehrerin für Geschichte, Geografie und English. Außerdem gibt sie Debattierunterricht. Cool. Wir verstehen uns super, auch wenn mein English sehr zuwünschen übrig lässt. Ich habe sie gefragt ob sie mir hlefen kann English zu lernen. Sie sagt klar..... Genial .... Sie meinte das wir auch gleich noch ein wenig länger bleiben können. ;)

Ja nun sind wir noch bis Sonntag hier, sie bringt mir English bei ( Heute habe ich das Buch : "Die kleine Raupe nimmersatt" gelesen)
was sehr geil ist, den das gleiche hatte sie auch noch in deutsch, weil sie nämlich deutsch lernen will. So habe ich mit Ihr das deutsche Buch gelesen und sie mit mir das Englische. Und das beste kommt noch, heute Abend hilft mir Daniel meine Englische Bewerbung zu schreiben und mein Couchsurferprofil auf englisch zu schreiben (Er meinte, so wird sich da keiner melden wenn es auf deutsch ist). Also wieder ein wenig Glück gehabt.

So und mein Fazit: Couchsurfing ist eine Super Sache. Abgesehen von der Tatsache, das ich ein Dach über den Kopf habe, lernt man so am besten Menschen kennen. Und findet sogar hilfe bei Sachen die man alleine nicht schafft. Und ich finde es großartig.

1. März 2011

Grüße aus Melbourne



Das ist Jesephine
So ihr lieben, ich bin jetzt mitlerweile in Melbourne angekommen und finde das es hier echt zu kalt und viel zu schlechtes Wetter ist. In Sydney waren es so um die 35° C und sonnig, hier sind es nur so um die 18° C und sehr bewölkt und kalt. Wir sind mit einem Bus von Sydney nach Melbourne gefahren, 12 h in einem Arsch kalte Bus. Ich Idiot hatte natürlich kurze Hosen an, so das ich die ganze Zeit gefroren hab. Die fahrt war nicht so langweilig, da ich mit einer Couchsurferin zusammen nach Melbourne gereist bin. Sie heißt Josephin und kommt aus Albanien.

Als wir dann also in Melbourne ankamen, haben wir uns erstmal ein Mc Donald gesucht, um uns ein Hostel oder ein Host (Gastgeber/ Couchsurfing) zu suchen. Wir fanden dann für die erste nacht keinen, deswegen waren wir gezwungen uns ein Hostel zu nehmen. Wir machten uns also auf die Suche nach einem Hostel mit unserem schweren Backpack. Wir fanden auch gleich eins, dies war aber zu teuer und zu Voll. Wir suchten weiter und fanden ein neues, dies konnten wir aber erst um 2 Uhr beziehen. Das dauert uns dann auch zu lange und wir suchten weiter. Ihr könnt euch sicherlich vorsetellen, das ich null bock hatte weiter mit meinen 23 kg rum zu rennen. Also sagte ich zu Ihr, das egal wie das nächste aussieht und wie teuer es auch sein mag, ich es nehmen werde. Also suchten wir und fanden auch eins. Es sah gar nicht mal so schlecht aus von außen. Wir gingnen näher und fanden im ersten Moment kein Eingang. Es sah so aus als wurde hier gerade gebaut. Ich schon wieder voll am abkotzen und fluchen, doch Josephine meinte das wir mal um das Haus rum schauen sollten. Und tatsächlich wir fanden ein Eingang. Es stellte sich dann raus das das ganze Hotel renoviert wird. Wir zahlten also $30 für ein 8 Bettzimmer. Kein Frühstück und kein Wlan was frei war. Ich dachte Okay für eine Nacht. wir fuhren dann rauf und ich sage euch die $30 dollar hatten sich echt gelohnt. Alles war neu, sauber. Die hatten dort ein Fitnessraum, ein eigenen Kinosaal ... ne top moderne Küche ... es war alles top.  Das denke ich hat die Messlatte für Hostels ziemlich hochgelegt.



Nachdem ich also mich endlich geduscht und frisch gemacht hatte, sind wir dann los und haben eine Stadtbesichtigung gemacht. Melbourne ist nicht Sydney. Aber dafür haben sie hier sehr viele alte Gebäude und Kirchen wie Sand am Meer. Wir haben nur eine kleine Runde gemacht, da wir abends noch auf eine Backpacker Party wollten, mit freien Eintritt und Kostenlos Pizza!! Das war genau das richtige für uns. Das magische Wort FREE zieht uns nämlich automatisch an. Wir sind dann also zu der Disco die sich "Sorry Grandma" nannte. Lustiger Name für ein Disco.
Ich hatte erstmal Glück das ich reinkam, weil ich nämlich wie immer meine ganzen Ausweiße in meinem Rucksack im Hostel gelassen habe. Ich hatte nur meinen Internationalen Travelausweiß, den der Typ musterte als wäre es ein Fälschung. Er fragte sein Boss, der kurz nickte und dann ging es auch schon rein. ... Sah nicht schlecht aus und Musik war auch okay. Auf die Pizza durften wir dann eine Stunde warten bevor wir was bekamen, denn immer wenn die mit dem Tablett kamen war es in nicht mal 1 Minute leer. Ich blieb dann auch nicht mehr so lange da ich seit 36 Stunden nicht mehr gschlafen hatte.

Ich machte mich dann auf den Weg ins Hostel legte mich hin undfreute mich auf einen ruhigen Schlaf. .... Doch nichts war. Gefühlte 5 min später hörte ich aufeinmal eine komische Stimme. Ich verstand nicht gleich was sie wollte wurde aber so langsam wacher,weil irgendwie alle sich angezogen hatten. Ich fragte einen Typen nur : " Ey Guy, whats up!" Und er meinte nur irgendwas mit Feueralarm. Ich so f*** nichts wie raus. Ich zog mir schnell meine Sachen an und schaute aus dem Fenster. Es roch schon komisch. Also ging ich mit den anderen Runter , scherzte noch so das wir doch mit den Fahrstuhl fahren sollten . Auf halber Strecke kam uns dann eine wichtig aussehende Person entgegen die nur meinte, das alles okaysei und nur jemand gekocht hatte und das wohl vergessen hatte. Na ganz klasse .... ich ging wieder ins Bett und schlief schnell ein. Das war sehr lustig kann ich euch sagen ;)

Zurzeit Wohnen wir bei einem Hostpärchen, einer Engländerin und einem Schweizer ... aber dazu ein anderes mal. Bis danni ;)
Ich in Melbourne und mal wieder am Abdancen ;)

26. Februar 2011

Das ist Gastfreundschaft

Josh der coole Hostbruder
Gestern bin ich aus meinem Hostel ausgecheckt, da ich eigentlich nach Melbourne wollte. Dies verzögert sich aber. So nun habe ich nach einen neuen gesucht, aber die meisten waren voll. Also was mach ich nun. Ich hatte durch Alex hier eine menge Leute von AFS kennen gelernt. So konnte er mir bei einen seiner Freunde dort, einen Schlafplatz klar machen. Ich bin dann mit einem dort hin und habe mich dort vorgestellt und den Hostbruder von dem AFS Typen. Er meinte nur, das ist kein Problem, ich könnte dann her kommen und hier schlafen. Geil dachte ich. Ich holte also mein Backpack und machte mich auf zu ihm. Als ich dort ankam war zwar Licht, aber niemand zu hause. Ich rufte den Freund von Alex an und der Meinte nur : "Ja, geheinfach rein, hinter der Küche ist ein Zimmer da kannst du schlafen, wenn du hunger hast nimm dir was aus dem Kühlschrank. Wir sehen uns morgen!" Wie geil ist das denn, ich stand da in einem Haus, was nicht mir war, bei einem Typen der mich nicht kannte. Ich ging in das Zimmer und es war das Billiardzimmer. Das Haus war eine Villa. Geil. Am nächsten morgen ich stand auf und begab mich zu den anderen an den Früstückstisch. Der Hostbruder hat mich gefragt ob ich gut geschlafen habe und ob ich was essen möchte. Das ist doch mal Gastfreundschaft. Anschließend sind wir dann zum Strand um Beachvollyball zu spielen. Ich fragte ihn dann noch ob es möglich ist eine weitere Nacht dort zu schlafen. Er meinte no problem ... Hammer .... das ist Gastfreundschaft. So langsam liebe ich dieses Land.

23. Februar 2011

Blue Mountains und Wentworth Waterfall


 

 Mein erster Ausflug in Sydney ging in die Blue Mountains. Die Blue Mountains heißen Blue Mountains, weil dort ganz ganz viele Eukalyptusbäume stehen. Die Blätter des Eukalyptus verdunsten ein Ätherisches Öl, deren feiner Nebel über den Bergen liegt und bei Tageslicht einen blauen Schimmer verursacht.

 
Die Truppe
Die Blue Mountains liegen etwa 2 h von Sydney entfernt. Wir haben uns da mit leuten getroffen, die wir am Tag zuvor bei einer Stadtführung getroffen haben (alles Couchsurfer). Wir fuhren also dort hin als Gruppe, was total cool war und dort angekommen, wurden wir von Oli den Gavemen empfangen. Gaveman,weil er in einer Höhle lebt. Und die härte ist, er ist auch Couchsurfer und bietet seine "Couch" zum schlafen an. So Geil. .... Aber sehr sehr nett. Er führte uns dann zu einer Aussichtsplattform und wir hatten einen echt geilen Ausblick. Ich kann euch sagen Wahnsinn ... wir haben die berühmten Three sisters gesehen. Es war einfach unbeschreiblich schön.

Danach sind wir los gezogen und haben uns noch einen Wasserfall angeschaut, der dort in der nähe war. Auch von dort haben wir einen fantastischen Ausblick auf die Blue Mountains. Echt Hammer der  Tag .....

Ein kleiner Ausblick in die Blue Mountains ;)

22. Februar 2011

Meine erste fahrt mit einem Krankenwagen

Wie einige von euch ja sicher schon mitbekommen haben, hatte ich die Woche schon mal das australische Krankenhaus unter die Lupe genommen.Why .... Passst auf, das war so ....

Ich hatte euch doch erzählt das ich in Bondi Beach und in Mandly Beach baden war und auch ein wenig die Wellen dort genossen habe. Tja leider ein wenig zu exzessiv ... Nach dem wir von Mandly Beach nach Hause gefahren sind, viel mir auf das ich mein Tunnel verloren hatte bei dem krassen Wellenbad. Ich dacht F*** jetzt brauch ich auch noch ein neuen Tunnel. Okay, machst dich morgen auf den Weg. So viel zur vorgeschichte.

Also bin ich den nächsten Tag los um mir einen neuen Tunnel zukaufen, aber das Problem hier in Australien ist, das die in keinem einen 6 Tunnel hatten. Ich dachte so, was solls machst du dir eben ein 8 Tunnel rein. Ich kaufte mir ein Tunnel und einen Dehnstab und ging zur Piercerin um mir den Dehnstab rein zu machen. Sie schob Ihn bis zur Hälfte rein, was schon ein wenig schmerzte und Fragte :" It`s okay?" Ich sagt: " Yes, a littel bit more!" Und sie schiebt mir den Tunnel bis zum schluss durch. Oh F***. Das tat schweine Weh. Naja wie zu erwarten schwoll mein Ohrläppchen an. In der nacht kamen dann noch Ohrenschmerzen auf der anderen Seite hinzu. So das ich nicht schlafen konnte. Weder auf der einen noch auf der anderen. Ich nahm eine Schmerztablette und über den Tag weg waren die schmerzen nicht mehr da. Zur Sicherheit kaufte ich mir Ohrentropfen. Das war ein Fehler. Ich machte mir diese vor dem schlafen gehen in mein Ohr. Was dazu führt das der Schmerz noch verstärkte und ich mich vor Schmerz in meinem Bett wälzte. Der schmerz wahr so stark, das ich zu Alex meinte für müssten jetzt sofort zum Arzt, früh um 1. Er sagte er müsse mal rum schauen wo was ist und ging kurz zu den anderen in dem Hostel. 10 minuten später kam er wieder und sagte ich soll mir ne Hose anziehen, weil jetzt gleich der Krankenwagen kam um mich ins Krankenhaus zu fahren. Oh verdammt, meinte ich, das wird teuer. .. naja wir sind dann runter und nicht lange danach kam auch schon der Krankenwagen. Der Ersthelfer fragte mich lauter Sachen die ich nicht beantworten konnte. GOTT SEI DANK hatte ich meinen Alex der das alles gut für mich gemanaget hat. Top. Im Krankenhaus angekommen hat er auch gleich noch alle Fragen für mich beantwortet und ich durfte dann brav zum Schalter gehen und $105 bezahlen. ... Danach bin ich von einem Typen abgeholt worden, der roch und sah aus wie ein Penner. Es stellte sich raus das es der Bereitschaftsarzt war. Der untersuchte mich und stellte fest das ich eine Ohrinfektion habe und gab mir Ohrentropfen und Antibiotika. Und da mein anderes Ohr mit dem Tunnel nicht besser aussah, habe ich ihn gefragt ob er mir nicht den Dehstab auch gleich rausmachen kann und mir was zum desinfektion geben soll. Tja das war es mit meinem Tunnel. Das Loch wächst jetzt zu :( ... Bevor ich dann gehn kann, fragte er noch wo ich den schwimmen war, und ich sagte nur Bondi Beach. Darauf er lachend :" Yeah, in Bondi beach are many shit!" Und ging ... Alles klar. .... Tja heute ist mein Tunnelloch fast zu und meine Ohrenschmerzen sind weg. Tja das war ne Nacht ....

21. Februar 2011

Bondi Beach und Mandly Beach

Das erste was wir hier gemacht hatten, war es an den Berühmtesten Strand von Sydney zu fahren, den Bondi Beach. Das war echt ein Anblick als wir dort angekommen sind. Und ein wahrer genuss das kühle undsalzige Wasser auf meiner Haut zu spüren.

Einen Tag später sind wir dann gleich noch zum nächsten Beach hier gefahren (die gibt es hier, wie Sand am Meer ;) ) Mandly Beach. Dort sind wir mit der Fähre hingefahren, wo man einen echt tollen Blick auf die Opera und Habour Bridge hatte. Von dort sind auch die Bilder vom ersten Beitrag ;) ....

So das war heute mal nur ein kleiner Eintrag aber Besser als keiner, werde jetzt erst mal Frühstücken gehen. Bis dann ;)

20. Februar 2011

Australien .... Wow und Aha ...

Hey Leute, der erste Eintrag in Australien. Ich bin hier gut angekommen, auch wenn wir unterwegs ein paar Turbolensen  hatten. Ich bin hier auch gleich von meinem Freund Alex empfangen wurden, was echt amazing war. Ich war echt froh und bin es auch jetzt noch, dass das so super geklappt hat. Denn ganz ehrlich,  im Moment bin ich echt ein wenig Überfordert  :( .... Nach der herzlichen Begrüßung, haben wir uns dann in Richtung  Hostel aufgemacht. Wir  kauften uns ein Wochenticket fuer sagenhafte 50 Euro !!!!!!  Das ist so der Wahnsinn hier, also Leute geniesst die Preise in Deutschland, denn die sind echt Billig. Tja wir haben uns dann auf den Weg gemacht zu unserem  neuen Hostel, was wie wir dann rausfanden mitten im Rotlichtbezirk liegt. Oh ja :) 

Naja das Hostel ist mal wieder nicht so der bringer, was wohl der allgemeine Standart sein wird in dieser Preislage. Wir wohnen jetzt in einem 4 Bettzimmer mit 2 Mädels und ohne Klimaanlage, was die erste Nacht echt beschissen heiss gemacht hat. Das Wetter hier ist echt warm (34 Grad) aber total Schwül .... Tja ansonsten ist es hier okay aber total Teuer. Ich habe jetzt Kontakt mit jemanden in Melbourne aufgenommen, bei dem ich vielleicht arbeiten werde , mal sehen wie das alles klappt. Ja ansonsten versuche ich mich gerade hier ein wenig zurecht zufinden und mir ein paar  Pläne zurecht zulegen. 

So das war es fürs erste. Bitte entschuldigt diese Schreibweise, aber die Tastaturen in Australien haben nicht alle Buchstaben. Und wegen Bildern weiß ich auch noch nicht ob ih die hier hochladen kann, weil das echt verdammt lange dauert. Ich gebe mir Mühe.

Wunderbar so ein deutscher Laptop ;)

Also wir hören uns
See you soon)          


17. Februar 2011

Macau, das Las Vegas im Reich der Mitte


Das "TurboJet" Boot

Für den letzten Tag in Hong Kong haben wir uns vorgenommen nach Macau zu fahren. Macau ist eine Stadt, in einer anderen Provinz neben Hong Kong und ist ein besonderer Tip im Reiseführer gewesen, obwohl dort geraten wurde länger als ein Tag zu bleiben. Da wir aber kein weiteres Geld für Unterkunft bezahlen wollten, haben wir das bloß als Tagesausflug gemacht. Wir  hatten uns wie immer den Wecker gestellt und ihn auch wie immer unbeachtet klingeln lassen, so das der Ausflug schon mal ein wenig mit Verzögerung los ging.Naja was solls, sind ja nicht auf der Flucht.
Wir sind dann so langsam in die puschen gekommen und haben uns dann so in Richtung  Pier gemacht, den Macau konnte man nur mit einem Boot erreichen. Aber nicht irgendein Boot, es war so ein Ultra schnelles "Turbo Boot", das ziemlich schnell auf dem Wasser unterwegs war, das mir sogar mal ein wenig komisch im Magen wurde. Aber bevor wir unsere Ticketskaufen konnten, fiel uns doch wieder ein, das wir doch unsere Reispässe nicht mitgenommen hatten, ohne die du aber nicht in Macau einreisen durftest, weil dort Passkontrolle war. Also wieder die ganze Strecke zurück, Pässe holen und dann wieder zum Pier. Geplant war, das wir so gegen 11 in Macau sind. Wir hatten es dann mittlerweile schon 14Uhr ... naja ... shit happens... also konnte es dann endlich los gehen.

In Macau angekommen, mussten wir durch die Passkontrolle, was in China ziemlich lange dauert. So war dann wieder eine Stunde weg.
Als wir dann in der Innenstadt ankamen war es nicht so wie erwartet. Denn im Reiseführer wird Macau mit Las Vegas verglichen. Aber ich denke das war wohl ein bisschen Übertrieben. Die Stadt war ziemlich leer und die paar Casinos und Hotels können bestimmt nicht mit denen in Las Vegas mithalten
(wenn ich dann dort war kann ich es euch sagen).Wir haben dann ein wenig die Stadt unsicher gemacht und uns die eine oder andere Sehenswürdigkeit angeschaut. Dabei haben wir auch gleich noch ein paar Überreste aus der portugiesischen Herrschaft gefunden. So langsam wurde es dann Dunkel. Und mit der Dunkelheit kamen dann auch die Menschen. Wir haben uns dann mal in einige der großen Casinos reingeschmuggelt um mal ein wenig Atmosphäre zu schnuppern. Da ich persönlich noch nie im Casino war und es auch nur aus Filmen wie Oceans 11 kenne, wollte ich es mir mal in live ansehen. Leider hatte der Film wenig mit der Realität zu tun. Die spielten da ganz komische Spiele, die ich nicht so schnell verstanden habe. Rouletttische, Pokertische und einarmige Banditen habe ich dort auch keine gefunden. Aber vlt ist es ja doch so:"Andere Länder, andere Kultur."

Wir machten uns dann so langsam in Richtung Fähre zurück, als wir an den obigen Hotels noch mal vorbei kamen.
Und dann, erst dann habe ich vielleicht im Ansatz gesehen, dass das der Grund sein könnte, warum man zu einem vergleich mit Las Vegas ausholt hat. Der Anblick hat dann doch den Rest wet gemacht. Und wir konnten beruhigt "nach Hause" fahren. 


Im Hostel angekommen, packe ich nun wieder meinen Rucksack, da ich morgen weiter nach Sydney und zum eigentlichen Ziel meiner Reise aufbreche. Somit ist das der letzte Eintrag aus Hong Kong und ich melde mich dann wieder wenn ich in Sydney einen Internet anschluss gefunden habe. Also wir hören uns.

See you soon ... euer David ;)

16. Februar 2011

Kulturmarathon am Mittwoch

Heute haben wir einen wahren Museenmarathon gemacht.
4 Museen in 7 Stunden ... Rekordverdächtig ..... würde ich mal meinen ;) Hier in Hong Kong ist nämlich jeden Mittwoch freier Eintritt in alle Museen. Das ließen wir uns doch nicht zweimal sagen. Also haben wir uns heute mal den Wecker gestellt um so viel wie möglich zu sehen. Wir starteten also in Richtung


1. Hong Kong Museum of Art :
Das war eigentlich nicht mein Ziel, aber da es kostenlos war, dachten wir uns was solls schauen wir doch mal rein. Es war wie erwartet ... ähm ... wie soll ich das ausdrücken .... etwas für Kunstfreaks. Da wie gesagt freier Eintritt war, waren wir auch nicht die Einzigen dort, sondern noch viele Schulklassen. Also anstatt die Bilder anzuschauen, beobachteten wir lieber die Schüler. In Hong Kong herrscht Uniformpflicht und jede Schule oder Collage hat Ihrer eigene. Aber das war es nicht was uns so fasziniert hat. Es war die Disziplin, die Freundlichkeit und die Art wie sie mit einander umgegangen sind. Wenn der Lehrer was gesagt hatte, waren alle sehr aufmerksam. Das gibt es in der Form in Deutschland nicht.

Nach dem wir noch ein paar Fragen von kleinen chinesischen Schülern beantwortet hatten, ging es zum nächsten.

2: Hong Kong Museum of History: 
Auf dieses Museum habe ich mich besonders gefreut, den ich finde Geschicht im allgemeinen sehr spannend. Um auch alles zu verstehe, holte ich mir am eingang extra ein Audioguide. Also bewaffnet mit diesem Gerät ging es los. Es find mit der Urgeschicht Hong Kongs an und führte dann von Zeitalter über Zeitalter. Von der Dynastie über Herrschaft der Briten nach dem Opium Krieg, über den einmarsch der Japaner im 2 Weltkrieg bis hin zur übergabe an China. Dies alles wurde mit interaktiven Sachen untermaueret, um spierlerisch den Kindern Geschichte zuerklären. Das fand ich persönlich total faszinierend. Denn Geschichte ist, wie jeder weiß, manchmal ganz schön Trocken.

3: Hong Kong Museum of Science:
Leute, ich kann euch sagen, das wäre ein Museum für meine Lehrer Herr Grube, Frau Hauptmann gewesen. In diesem Museum wurden Naturwissenschaften auf so spielierische Weise erklärt, das sogar ich den ganzen Physikmist nachvollziehen konnte. Und das konnte Herr Grube in 6 Jahren nicht. Das war ein richtig cool. Dort werden die Kinder mit den richtigen Methoden an solche sachen heran geführt. Nicht nur Naturwissenschaften waren dort erklärt, zum Thema Umweltschutz, Technik und Arbeitssicherheit gab es einen eigenen Bereich. Richitig gut gemacht.

Zwischen durch waren wir dann endlich mal chinesisch Essen. Somit kann ich das auch von meiner "To Do Liste" streichen. Im anschluss haben wir eine kleine Pause im Hong Konger Stadtpark gemacht, bevor es dann ins letzte Museum ging.

4: Hong Kong Museum of Space:
Das war dann weniger Spektakulär als es vom Namen her ist. Das einzige was ich da wirklich "Abgespacet" fand, war das Gebäude von außen. Das war es dann leider auch schon. Drinnen war dann nur ein Lahme Austellung über die Entstehung des Weltalls und so einige Anschauungsstücke. Aber wie heißt es doch so schön :"Einen geschenkten Gaul schaut man nichts ins Maul!"

Und mit diesem Spruch endet der heutige, doch etwas langweilige Eintrag. ;)

See you soon


15. Februar 2011

Fantastische Orte in einer Millionen Stadt

Als ich damals den Namen Hong Kong bzw. die Stadt Hong Kong mit auf meinen Routenplan draufschrieb, habe ich mir die Stadt anderes Vorgestellt, als wie ich sie hier vorgefunden hatte..... Ich dachte eher so asiatischer, ....  ihr wisst was ich meine. Alte Tempelanlagen, Bauern die auf ihren Reisfeldern arbeiten, riesige Kung Fu Schulen, Mönche, Klöster und all diese Sachen. Also einfach Bilderbuchmäßig.

Nun, als ich dann hier war und mir die ersten Eindrücke der Stadt  eingeholt hatte, war ich natürlich unheimlich überwältigt. Eine so große Stadt, so viele Menschen, so Modern, dies hatte ich nicht erwartet. Aber andererseits war auch ein wenig enttäuscht, das dieses typisch chinesische fehlte. Aber wie gesagt, es waren die ersten Eindrücke. ....

Als wir die nächsten Tage dann die Stadt unsicher gemacht hatten, habe ich dann doch noch das ein oder andere Typische chinesische entdeckt. :)

1: Nan Lian Garden in Monk Kok, ein 3,5 Hektar großes Gelände, mitten im Herzen von unzähligen Hochhäusern.




2: Man Mo Tempel, der 1887 erbaut wurde, und Hong Kongs ältester Tempel ist. Der Tempel steht auf der bekanntesten Straße von Hong Kong Island, der Hollywood Road. Als wir den Tempel gesucht haben, sind wir ein paar mal dran vorbei, ohne zu Wissen, das dies der besagte Tempel war. Da er total eingebaut Stand.



3: Wong Tai Sin Tempel in Kowloon. Dort haben die Menschen zu Ihren Göttern gebetet, aber keine Ahnung earum und wofür (wollte sie auch nicht dabei stören)





Es gibt sie also doch noch, die alten Bauwerke aus früherer Zeit, wenn auch nur mit dem unschönen Beigeschmack, der Hunderten Wolkenkratzer von Hong Kong, eine Stadt der krassen Gegensätze ;)