9. April 2011

Roadtrip von Melbourne nach Brisbane

Heute nun möchte ich euch etwas von meiner kleinen 14 tägigen Reise von Melbourne nach Brisbane erzählen.



Also wir, das bin ich und Robin. Robin ist ein deutscher den ich in Melbourne kennen gelernt habe, als ich ein Anzeige aufgegeben habe, wo ich einen Mitfahrer gesucht habe. Leider oder besser gesagt schade das es ein Deutscher und ein Mann war. :( ... Aber egal, es war echt lustig. Wir starteten also in Melbourne und machten uns in Richtung Osten auf. Wir hatten entschieden, das wir keine festgelegte Route fahren, sondern jeden Tag nach Gemütszustand und Wetter entscheiden wo und wie lange wir fahren. Das war wirklich maql echt angenehm, ohne irgend einen Plan oder Zeitdruck zu reisen. Wir starteten also in Melbourne, wo wir schon erstmal 3 Stunden gebraucht haben, um überhaupt erstmal die richtige Straße aus der Stadt zu finden, was gar nicht so leicht war, ohne eine Karte, aber Don't worry :)



Bitte erst anmachen dann lesen ;)
Musik, bei der wir im Auto abgegangen sind ;)



Unser 1. Stop war Sale:


Wir fuhren also in Richtung Osten, ohne weiteren Plan oder irgendwie eine Vorstellung wo wir Landen. Wir wussten nur das wir irgendwo ankommen und dort unser Zelt aufschlagen würden. Als wir dort ankamen, fragten wir in dem örtlichen Informationszentrum, nach Zeltplätzen in der Umgebung. Sie sagten uns dort, das es einen gebe, der Kostenlos und direkt am Meer lag. Wie geil. Wir fuhren dort hin und hatten ein richtigen Glücksgriff gemacht. Der Platz lag genau an einem ziemlich langen Starndabschnitt. Wir hatten als den perfekten Start, dachten wir. Wir kochten unser erstes Essen und machten unser Nachtlager bereit, das darin Bestand, das Robin sein tolles Zelt aufbaut und ich mir es im Auto gemütlich mache. Wir gingen ziemlich zeitig schlafen, da uns die Mücken regelrecht zerstochen hatten. ... Ja das war die einzige Nacht das wir so geschlafen hatten. Robins Zelt war natürlich nicht Wasserdicht und das Auto total ungeeignet darin so zu schlafen. Dann war auch noch meine Luftmatratze, die ich mir neu gekauft hatte, kaputt und zu allem überfluss war es auch noch richtig Arschkalt ( ich würde mal sagen so um die 5°C). Also machten wir uns nach unserem Frühstück auf ein neues Zelt für zwei Mann zu kaufen.


 2. Stop war Genoa:


Nach dem wir nun ein Zelt gekauft hatten, wollten wir eigentlich Richtung Eden fahren, was etwa 100 km nördlich von unserem eigentlichen Stop, doch wir mussten eher ein Zeltplatz suchen, da wir ja immer unser Lager vor Sonnenuntergang aufbauen mussten. Also entschieden wir uns den nächsten Zeltplatz anzufahren den wir auf der Strecke hatten. Als wir einen gesehen hatten, fuhren wir gleich rein, bekammen aber nach etwa 10 Minutne zweifel, ob das auch der richtige Weg gewesen sei, da wir ziemlich weit auf einen Berg und in einen Wald reinfuhren.Wir fuhren so 20 Minuten bis wir zum Zeltplatz kammen. Doch vorher habe ich die ersten wilden Kängerus in Australien gesehen. Gleich eine ganze Herde. Das hatte sich also gelohnt. Wir kamen zu einem Zeltplatz, der in den Bergen und gleich an einen Fluss lag. Der Pächter freute sich, was wohl daran gelegen hatte, das er kaum besucher hatte. Nehme ich mal an. Wir stellten uns direkt an den Fluss und bauten unser neues Zelt und alles auf. Als der Pächter kam und meinte, das im Falle der Fälle einen Emu sehen würden, wir uns größer machen müssten als er, das tut Ihn verjagen. Wir dachten nur, alles klar so ein Vieh sehen wir sowie so nicht. Aber falsch gedacht. Als wir nach einer sehr engen Nacht, in einem 3 Mann zelt aufwachten, stand auf einmal so ein Emu genau vor unserm Zelt. ... Richtiges Wildlife ... Wir machten was der Mann uns sagte und verscheuchten den Emu, der sich aber nicht verscheuchen lassen wollte. Er blieb den ganzen Morgen in unserer nähe. Nach dem wir eine Regenwasserdusche, mit braunem nach Jauche riechendem Wasser genommen haben, machten wir uns auf den Weg nach Eden um mein Auto zu registrieren, was aber nicht, wie wir später rausfunden funktionierte.


3. Stop war Naroom:
 
Nach dem wir nun in Eden waren, um mein Auto zu regestrieren, fuhren wir nicht mehr all zu Weit auf einen Zeltplatz, der wieder ein wenig in der Zivilisation lag, mit normalen Duschen. Dieser lag genau an einer Bucht und wir hatten das erste mal seit dem wir gestartet sind richtig gutes Wetter. Wir schauten uns dort ein wenig um und fanden dort einen Friedhof, der genau auf einem Hügel lag, und einen richtig guten Ausblick auf die Umgebung gegeben hatte. Dort würde ich mich auch begraben lassen. Das war es auch schon an diesem Tag.


4. Stop war Nowra:


Dieser Stop war eher unfreiwillig, da wir eigentlich in einem Nationalpark Campen wollten, was aber irgendwie nicht mehr ging, da es schon zu spät an diesem Tag waren. Also fuhren wir so in der Gegend rum um einen anderen zu finden. Denn wir dann auch fanden. Er lag mal wieder mitten in einem Wald. Die Reception hatte auch schon geschlosssen und wir stellten uns schon auf eine Nacht im Auto ein, als plötzlich doch noch jemand auf machte. Wir sagten das wir noch ein Stellplatz für die nacht bräuchten. Und dann zockte sie uns auch noch richtig ab. Wir durften dann $30 für eine Nacht blechen, auf einem unatraktiven Campingplatz, wo wir dann auch noch fürs Duschen bezahlen mussten und die Härte war ja noch das die uns $18 für Feuerholz abknöpfewn wollte die d************* Pieeeeeeepppppppp ****** Sorry kleiner Aussetzter ... ja war also nicht der beste deswegen sind wird dann auch gleich weiter in der Nacht.


5. Stop war Bulli:

Dort haben wir das erstemal 2 Nächte verbracht, auch wenn das Wetter totall bescheiden war. Aber wir mussten einfach mal Wäsche waschen und genießen. Mittlerweile waren wir richtig gut organisiert und hatten uns auch nich ein 2 zelt gekauft. Aber wie sich dann auf diesem Zeltplatz rausstellte war es nicht ganz so Wasserfest, also hofften wir das es nie richtig Regne. Ja nach dem der Zweite Tag dann richtig beschissen war, haben wir entschlossen, das wir jetzt schnell in Richtung Byron bay und Surfers Paradies fahren und dann dort länger bleiben.


6.Stop war Canton Beach:
 
Ein Zeltplatz an einem Meer. Wir hatten Glück das wir ihn gefunden hatten, denn sonst hätten wir nur noch die Wahl gehabt, auf einem Caravanparkplatz für Permanente bewohner zu nächtigen, wo aber jeder schon wie ein Drogenopfer aussah. Also hatte wir richtig Glück. Der Zeltplatz lag direkt an einem See und wir hatten einen Wunderbaren Sonnenuntergang.






7. Stop war Port Marquarie:


Dies war der letzte Stop auf unserem Weg nach Byron Bay, was ja das non plus ultra sein sollte, was alle sagten. Also wollten wir so schnell wie möglich dort hin. Aber da Robin an diesem TagGeburtstag hatte, dacht ich mir wir fahren eher noch mal ab und feieren das ein wenig. Wir hatte Würstchen gekauft und machten ein BBQ. Ich hatte auch noch als kleine Überraschung einen Kuchen besorgt, den wir uns dann abends noch genehmigt hatten. Auf diesen Zeltplatz trafen wir 3 Engländerinnen, die gar nicht mal so schlecht aussahen und verbrachten mit denen den Abend. Der Höhepunkt war aber die Tatsache, das unser Gaskocher vor unserem Auto ekplodiert ist und es eine riesige verpuffung gegeben hatte, wo zum Glück Robin, der es bemerkt hatte, nichts passierte. .... Glück gehabt.


8. Stop war Byron Bay:


Nach dem wir an diesem Tag noch mal gut 300 km zurückgelegt hatten, erreichten wir nun endlich Byron Bay. Byron Bay, was mich dann doch ziemlich enttäuscht hatte. Alle sprachen davon das da richtig die Post abginge und das da Party ohne Ende sei. Tja davon haben wir leider nicht viel mitbekommen. Aber vielleicht waren wir auch nur am falschen Ort. Keine Ahnung. Dennoch entschieden wir uns dort ein paar tage zu verbringen. Wir wollten die Zit dort nutzen um mal zu Surfen. Da es dort die besten Wellen geben sollte, wie wir erfuhren. Also leihten wir uns ein Beginner Board und zwei Wetsuits und versuchten den nächsten Tag zu Surfen. Leute, es sieht wirklich leichter aus. Ich habe es in 3 Stunden nicht geschafft mich einmal auf dem Board aufzurichten. Naja ... ich hatte es wenigstens versucht. Bei Robin sah das dann doch schon besser aus. Leider fing es an diesem Tag an richtig zu regnen, was uns im ersten Moment nicht störte, da wir ja sowie so schon Nass waren, also schwammen wir weiter im Meer, jetzt aber mit richtig fetten Wellen. Aber leider vergaßen wir da unsere Zelte. Ja die Waren nach unsere Ankunft leicht feucht. Wir hofften das es nicht weiter regne, sonst wären wir nämlich aufgeschmissen gewesen. Doch leider wurden wir nich erhört. Es regnete die ganze verdammte nacht und als wir am morgen Aufstanden war mein Zelt nass und Robins Zelt schwamm richtig. Das war der erste Tag an dem wir keine lust mehr hatten und die Zelte am liebesten so wie sie waren Abgefackelt hätten. Doch ich besinn mich auf meine gute Erziehung und packt den ganzen Nassen mist ein. Fuck .... Naja nach dem wir alle Klammotten durch den Trockner gejagt hatten, machten wir uns dann auf den Weg in die berüchitgte Stadt Nimbin.


Nimbin ist eine kleine Stadt die in einem Bergtal nördlich von Byron Bay liegt, und bekannt ist für Ihre guten Plätzchen und die lustigen Zigaretten. Wir kamen dort an und freuten uns gleich wie kleine Kinder. Denn wir hörten so einiges über diese Stadt und ich hörte schon zuhause viel davon (danke mein Richi, habe die ganze Zeit an dich geadcht und wie dir das hier gefallen würde). Wir gingen in die kleine Stadt die aus vlt 20 Läden bestandt. Und sogar eine eigene Polzeistation hatte. ;) ... Ja wir schauten uns ein wenig um und sahen ein Haufen zwielichtiger gestallten. Als wir so an dennen vorbei gingen, hieß es dann so ganz leise : "Do need Weed or Cookies?" und das lustige an der ganzen Sache, ist nicht  die Frage sonderen wer sie uns Stellte. Es war eine alte Frau. Eine Oma fargte mich, ob ich Weed haben möchte, alter was geeeeeehhhhttttt .... Hammer lustig. Ich fragte sie ob ich ein Foto machen dürfte, was sie aus mir unerklärlichen Gründen untersagte. Naja aber es war richtig lustig. Wir gingen dort in jedes Geschäft, und jedes Geschäft wies den typischen Gras geruch bereit. Es war echt lustig. Danach machten wir uns auf den Weg, zu meinem persönlichen highlight. Surfers Paradies.


9.Stop war Surfers Paradies:


Oh man, das ist vielleicht eine richtig geile Stadt, direkt am Meer. Surfers Paradies liegt 70 km unterhalt von Brisbane und ist die Hauptstadt der Gold Coast. Die Gold Coast hat einen 75 km langen Strandabschnitt und ist das Touristenziel in Queensland. Das Stadtbild ist geprägt von neuen Hochhäusern, eine Menge Hotels und Motels. Aber alles richtig schön und neu gemacht. Echt ein Paradies. Wir stiegen in einem Hostel ab, da wir die Schnauzevoll hatten von Zelten. Jetztz begann die Zeit der Partys. Wir blieben 3 Nächte, und waren jeden abend unterwegs. Und das lustigste ist, wir haben die 3 Engländerinnen nach Port Maquarie und byron Bay nun auch in Surfers Paradies gesehen. Oh wir hatten richtig Spaß dort. 3 lange tage. Das Wetter dort war richtig gut am Tag, aber in der Nacht regnete es doch dann schon ab und an richtig doll. Aber bei all den Spaß, haben wir auch nach Arbeit gesucht. In Surfers Paradies, was leider unmöglich war. Aber dann für Brisbane. Nach den drei Tagen, machte ich mich dann ein wenig wehmütig auf die weiterreise nach Brisbane, unserem Ziel. Aber ich komme wieder, soviel ist sicher.



Finish, Brisbane:


Tja und dann gestern sind wir dann nach 13 Tagen in Brisbane angekommen. Ich traf mich dort mit einem den ich in Melbourne kennen gelernt hatte, der schon 2 Wochen hier war, ließ mich in der Stadt rum führen. Viel von dem Katastrophalen Hochwasser ist nicht mehr zusehen, zumindest kein Wasser mehr. Er berichtete mir das in der nähe vom Flughafen noch das Wasser steht und das du da nur die Baumspitzen sehen kannst. Aber in der Stadt sieht fast alles wieder normal aus. ... Naja nach dem Rundgang ging ich wieder ins Hostel, um dann dort ein wenig zu chillen. Ich hatte schon Überlegt was ich heute mache hier, weil schon wieder Party, dafür war ich zu Müde und wollte mich schon so in Richtungschlafsaal aufmachen. Gott sei Dank habe ich das nicht gemacht. Denn gerade als ich gehen wollte, kammen 4 Australische Mädels an meinen Tisch und wir fingen an zu reden. Wir verstanden uns gleich richtig gut und nach dem wir 3 Jugs bei einem Trinkspiel was das Hostel organisiert hatte auf ex mit einem Strohhalm getrunken hatten, noch besser. Sie meinten Sie kommen aus Melbourne und sind hier um Party zu machen, ob ich denn nicht Lust hätte mitzukommen. Naja ... so eine Gelegnheit darfst du hier nicht einfach so liegen lassen. Also holte ich meine Tanzschuhe raus und holte Robin und wir gingen zum Bus. Aber auf einmal waren aus den 4, 10 geworden. Ich dachte nur ..... genau das :) ... Oh man ich habe mich in den letzte 2 Monaten nicht annähernd so viel Spaß gehabt, wie gestern. Die Mädels hatten in der Schule ´Deustchunterricht und versuchten nun ein paar ihrer Worte. Zu Geil ... so lustig. Hat sich auf jedenfall gelohnt.


So das war es dann erstmal wieder. Das waren meine 2 Wochen voller Abenteuer. Ich werde mich dann wieder melden sobald es was neues gibt. Bis dahin bleibt Sauber ;)




Euer David

1. April 2011

In Gedenken an dich



In Erinnerung an meine Mutter, in Liebe zu meiner Familie und Freunden.






Nicht alle Schmerzen sind heilbar,
denn manche schleichen sich tiefer ins Herz hinein,
und während die Tage verstreichen, werden sie Stein.
Du lachst und sprichst, als wenn nichts wäre,
sie scheinen geronnen zu Schaum,
doch Du spürst ihre lastende Schwere bis in den Traum.
Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,
die Welt wird ein Blumenmeer,
aber in Deinem Herzen ist eine Stelle, die blüht nicht mehr.

Ricarda Huch 

Heute moechte ich mal nicht Ueber tolle Erlebnisse schreiben, denn heute ist ein Tag, an dem ich zum ersten mal seit 13 Jahren, richtig und intensiv meine Mutter vermisse. Ich denke nicht jeder von euch weiss, das heute der Todes Tag meiner Mutter ist und auch weiss nicht jeder, das einer der Gruende warum ich hier bin der ist, sich ein wenig mit mir und meiner Vergangenheit zu beschaeftigen. Und leider gehoert das nun einmal zu meinem Leben, zum Leben von uns Allen. Heute moechte ich ein wenig trauerarbeit machen und hoffe in euch, meine Freunde und Familie, einen guten zuhoerer zu finden.
Das Gedicht oben, beschreibt das wie ich Jahrelang damit umgegangen bin. Ich habe dieses gedicht gewaehlt, weil es bei mir genau so ist. Ich habe nach dem Tod meiner Mutter nie richtig daran gearbeitet es zu verarbeiten und zu verstehen und habe mich immer hinter einer Fassade versteckt. Nicht das ich nicht ehrlich war, zu euch immer, zu mir selbst nie. Ich habe mir eingeredet im laufe der Jahre, das der Tod meiner Ma mich nicht mehr so belasstet und ich es so langsam verkraftet habe. Aber das war ein Luege, eine Luege vor mir selbst. Und erzaehlt man sich lange genung eine Luege, so glaubt man sie irgendwann. Aber sie ist denoch eine Luege, die irgendwann ans Tageslicht kommt. 

Ich bin immer der lustige, freundliche, hilfsbereite Typ, der sich manchmal auch zum Clown macht. Das bin ich, das bin ich wirklich, aber es gibt auch eine andere Seite, die nicht jeder kennt. Eine Seite fuer die ich mich schaeme und manchmal echt hasse. Und diese Seite schlummert in mir und kommt doch ab und an hoch. 

Es ist Wut, trauer, neid und die sehnsucht nach Anerkennung und vielleicht das verstaendlichtse von allen, Zuneigung. Wut, die wie jeder der verlust erfahren hat,hat, sich fragt warum er und warum passiert das nicht jemanden anderen. Vielleicht normal, aber dennoch verwerflich. Trauer, das wir solch ein leben hatten und das nicht alles normal verlief. Neid, auf diejenigen die all das hatten was ich nie hatte. Und zum schluss, der drang der Anerkennung. Das denke ich ist ein ganz  grosser Teil. Ich denke jeder strebt irgendwo nach Annerkennung und Lob und sucht sich den wo immer er auch finden mag. Aber ich mache das nun schon seit 13 Jahren, mehr im Unterbewusstsein, ohne das ich das vielleicht so will. Ich suche immer krampfhaft nach Annerkennung und bin nie zufrieden mit dem was ich erreicht habe, ohne das es auch von anderen gewuerdigt wirt. Wie dumm. Ich habe gelernt, hier in dieser kurzen Zeit, Dinge zu schaetzen und kleine Sachen als Erfolg zu sehen und auf mich selber Stolz zu sein. Denn das bin ich bis her nicht gewesen. 

Und nun vielleicht zu der wichtigsten Sache, die sehnsucht nach Zuneigung. 

Um das kurz zu erklaeren, ich habe nie das richtige Leben eines normalen Jungens gefuehrt, habe nie in einer richtigen Familie gelebt bzw. in einer normalen. Ich hatte Pflegeeltern, die mich aufgenommen haben und einen grossen Beitrag zu dem geleistet was ich heute bin, sowohl negativ als auch positiv. Ich bin durch ihre harte Hand, ein selbststaendiger junger Mann geworden, der sich selbst versorgen kann. Aber dadurch blieb leider ein riesiger Teil auf der Strecke, die Liebe und die Geborgenheit einer Familie. Auf dieser Linie haben sie versagt, vielleicht hatten sie aber auch keine richtige Chance. Ich weiss es nicht. 

Aber da liegt der Schluessel. Ich habe nie sowas erfahren und musste mir diese dann wo anders suchen. Und  gefunden habe ich sie bei euch, meinen Freunden. Und in eigentlich vermeindlichen Arbeitskollegen. In euch habe ich das gefunden was ich in einer Familie nicht gefunden habe oder vermisst habe. Die Anerkennung, die Zuneigung und Verstaendnis. Das ist zum einen Teil mein Segen und zum anderen Teil ein Fluch. Das koennt Ihr mir glauben. Aber das ist eine Sache, mit der ich klar kommen kann und will, weil hier genau der Punkt ist, worauf ich all die schoenen Momente in den letzten Jahren bauen kann. Und dafuer moechte ich mich bedanken und kurz ein paar Worte zu ein paar Leuten verlieren, wenn ich das darf (natuerlich darf ich das, weil es meine Seite ist xD )

In euch, Conni und Gerhardt und Andy, die mich aufgefangen haben, in einem Moment an dem ich jemanden gebraucht habe. Ihr habt mir das erste mal das Gefuehl gegeben das ich ein Teil von etwas bin, ein Teil eurer Familie. Dafuer kann ich euch nie danken, aber dafuer meine tiefste Zuneigung und liebe. Und in dir Andy, habe ich nicht nur meinen besten Freund, sondern auch einen Bruder, auch wenn wir das nicht vom Fleisch und Blut sind. Du bist ein Teil in meinem Leben und wirst es auch immer sein. Egal was kommen mag.

Bei dir Baerbel, Dieter, Claudi, Jara, auch ihr seit ein sehr wichtiger teil in meinem Leben, und gehoert auch zu meiner Familie in gewisser weisse. Ihr habt all die Jahre ueber mich und meine Geschwister gewacht und habt euch immer um mich gesorgt. Ihr wisst mehr ueber meine Familie als so manch anderer und schon alleine das beweist doch, wie eng verbunden wir sind. 

In meinen Freunden, Thomas und Alex . Ihr seit die besten Freunde die man sich nur wuenschen kann, ihr habt immer zu mir gestanden und wart immer bereit wenn ich Hilfe gebraucht habe, seit immer da auch wenn man euch nicht ruft. Das zeichnet euch aus. Und das weiss ich sehr zu schaetzen, auch wenn ich das vielleicht nie zeige und sage.

Meine Bea, Ihr ist es auch zun grossen Teil zu verdanken das ich hier in Australien Stecke. Sie ist die beste und wichtigste Freundin die ich habe. Danke das es dich gibt und pass auf dich auf, in Sued Amerika

Und euch, Madeleine, Vroni und Nastasia, auch wenn ich euch noch gar nicht so lange kenne, und man eigentlich davon ausgeht das wir bloss Arbeitskollegen waren, habt Ihr doch mein Leben unglaulich bereichert. Jeder von euch

Bei meinen Arbeiskollegen, Richi, Steffi, Zoelgi, Stolli, Kathrin, Dennis, Nicole, die fuer mich mehr als das sind.

Und an euch, Per, Caro, Jule, Dennis, Lydia. 
Ihr alle, Seit irgendwo ein Teil von mir geworden, den ich irgendwo brauche. Denn das ist das was mich ausmacht und was mir Karft gibt, zu wissen das es euch gibt. Es mag doof klingen, ist aber ganz wichitig. Und jetzt zum schluss noch zu den Menschen, die sich vielleicht von mir ein wenig vernachlaessigt oder vergessen fuehlen. Was aber nie und in keinster Weisse so ist.

Meiner Familie, meinen Geschwistern

Ich weiss, dass das alles so Klingt, als ob Ihr nur irgendwo ganz hinten bei mir steht, aber in Wahrheit steht Ihr ueberallen, auch wenn ich das nie euch zeigen kann und werde. Aber es ist so. Ihr seit das enzige was mir noch geblieben seit und das gilt es fuer mich zu wahren. Auch wenn ich vielleicht nicht der Traum Bruder fuer und ich vielleicht nicht ohne fehl und tatel bin und es auch manchmal den anschein hat, das mir unsere Familie egal ist, so ist sie es in keinsterweise. Ich bin immer und werde es auch immer fuer euch Timmy, Nancy, Kevin und Jenny mit Paul, da sein. Das Verspreche ich. 

Timmy, du bist eigentlich der, der die Familie immer zusammenhalten will, schon immer. Behalte dir das bei, einer muss das tun. Aber du darfst nicht vergessen, das wir alle irgendwo jetzt ein eigenes Leben fuehren und es nicht mehr so ist wie es vielleicht mal frueher war. Wir werden immer irgendwie und irgendwo verbunden sein, aber stecke ein wenig von dieser Energie, die Familie zusammen zuhalten, in das Denken und Handeln von deinem Eigenen Leben. Denn auch wenn immer alles so auswegslos erscheint, so ist es nicht. Du musst Kaempfen, und hart dran arbeiten. Aber vor allem musst du wollen. Wir koennen dir nicht helfen, solange du nicht selbst willst dir selber zu helfen. Mach was aus deinem Leben, wir glauben an dich. 

Nancy, du bist mir in so vielen Sachen so aehnlich, immer auf der Suche nach Bestetigung und Anerkennung. Der kleine Unterschied ist, das du ein Frau bist und vieles anderes Aufnimmst. Sei nicht immer so selbst kritisch mit dir, du hast es weit gebracht in deinem Leben und kannst ruhig stolz auf dich sein. Vertraue auf die menschen die dich lieben. Das ist was zaehlt. 


Kevin, auch wenn du das hier nicht liest, moechte ich dir dennoch sagen das es mir leid tut, das du so weit von uns aufgewachsen bist und so sehr wenig von uns Mitbekommen hast. Nichts desto trotz bist du ein teil der Familie und wir freuen uns wenn du bei uns bist. Ich kann leider nicht viel sagen, ausser das du dich grossartig entwickelt hast. Das macht mich gluecklich und erleichtert. 


Jenny du hast dich super entwickelt, wo ich bei euch gewohnt habe, konnte ich sehen  was fuer eine tolle Frau und Mutter geworden bist, ich bin ein stolzer Onkel und Bruder zu gleich. Lass dir von niemanden sagen wie du dein Kind erziehen sollst, sondern entscheide selbst. Du schaffst das.


Hartmut, wie ich dir schon oft gesagt habe, bin ich froh das du ein Teil unserer Familie bist und wir ein Teil deiner. Ich danke dir aus ganzen Herzen fuer alles was du fuer meine Familie tust und getan hast. Danke 


Ich bin Stolz auf euch alle und ich denke das Mama das auch waere. 


So, das denke ich war es erstmal, ich hoffe es war nicht zu gefuehlsduselig oder nervig fuer euch. Ich danke euch das Ihr euch die Zeitgenommen habt und mir einfach nur zu gehoert habt bzw gelesen habt. Es ist fuer mich sehr wichtig an mir und meiner Vergangenheit zu arbeiten und das gehoert mit dazu.

 
So jetzt noch zum Schluss was Aktuelles, ich bin gerade auf einer Tour von Melbourne nach Brisbane und kann deswegen nicht so viele Beitraege schreiben, aber wenn ich dann angekommen bin, lege ich wieder los. Versprochen.


Also bis dann. 


Euer David 

   

21. März 2011

Jetzt wirds Lustig ;)

Ich habe endlich wieder einen kleinen Plan wie es jetzt weiter geht. Um ganz ehrlich zu sein, habe ich jeden Tag einen Neuen, aber ich denke der scheint mir der zu sein auf den ich gerade am meisten Bock habe. ;) Ich habe mir vorgestern ein total "schönes" Auto gekauft.






Naja es geht, aber ist halt nichts besonderes. Hier mal ein paar Eckdaten für unsere Autofreaks :)


Ford keine Ahnung welches Model
Baujahr 1990 ( Fast so alt wie ich, ha ha )
245.000 km runter
1.6 mit 75 Ps
Innenausstattung sehr häßlich und abgenutzt


Tja ich habe den durch ein wenig Glück bekommen, und ich glaube jetzt habe ich einen Menschen der mich mehr hasst. Tut mir leid Mann .... Es war wie folgt. Ich habe ja mitlerweile so einige Hostels gesehen hier in Mlebourne, weil ich mich nie so richtig entscheiden kann wie lange ich hier bleibe und wie viele Tage ich dem entsprechend Buche. Also Buche ich meist nur ein paar Tage und dann mal schauen. Meistens verlängere ich meinen Aufenthalt, aber dann kann es schon mal sein das ich das Hostel wechseln muss. So auch letzte Woche, ich Checkt also in das neue Hostel ein und blieb dort für eine Nacht, bevor ich dann wieder zurück in das alte ging. Dort habe ich so einen Deutschen kennen gelernt, was hier keine seltenheit ist. Er erzählte mir dann so was er so gemacht hatte und das er dann bald nach Hause fährt. Er sagt das er noch ein Auto verkaufen müsse. Und bei sowas Frage ich doch nach. Er meinte das er es für 1600$ los bekommen will. Ich sage das ich mir das doch mal anschauen wollte. Dann habe ich dieses "Prachtstück gesehen" und wollte eigentlich schon sagen, das du dafür wohl nichts mehr bekommst. So zugemüllt und dreckig die Karre war. Ich meinte das dies eigentlich nicht das richtige Fahrzeug ist, da ich das mir  sehr schwer vorstelle darin zu schlafen, was ich ja vorhabe um hostel gebühren zu sparen. Er meinte es ist kein Ding und zur not hast du noch das Zelt. Ich sagte, naja ich weiß nicht 1600 ist das Ding für mich nicht mehr Wert. Ich denke ich überlege mir das einfach bis Samstag mal. Ich würde dir $1000 geben. Worauf er nur meinte ich könne  mir das doch sonst wo hinstecken. Ich sagte nur, gut überlege es dir. Wenn du ihn samstag nicht los geworden bist, ruf . Ich dachte schon gar nicht mehr so dran, weil der den sowie so nicht für Tausend raus gibt. Also habe ich mich schon nach was anderem Umgesehen.Und dann bekomm ich doch Samstagmorgen einen Anruf. Er meinte ob wir uns noch mal treffen könnten, ich klar. Er meinte er könne Ihn mir für $1400 geben. Mhh ich überlegte kurz, ich meinte er musste das Ding los werden, also war das für mich ein Vorteil. Ich sagte, $1300 und dann gehört er mir ... Tja seine Antwort war : "Okay du Motherfucker, du Abzocker, ich gebe Ihn dir!" Tja und somit hatte ich dann mein neues Auto. Nach ein paar schönheitskuren und ein wenig pflege sieht er doch ganz gut aus. ... Tja und nun kann es los gehen. Ich fahre am Donnerstag dann in Richtung Brisbane. Mal sehen wie das läuft.


Gut, ich melde mich dann Donnerstag noch mal und dann wenn ich wieder Inet habe.,
Passt auf euch auf.
Euer David

17. März 2011

Eine Segelfahrt die ist Lustig, eine Segelfahrt die ist schön ;)

Ja Leute, gestern habe ich das erste mal Seit dem ich hier bin ein richtiges Abenteuer erlebt. Wir haben hier so einen Typen in Melbourne getroffen, der uns erzählt hat, das hier jedes Jahr ein Segelrennen stattfindet, das ein ganzes Jahr dauert. Und Gewonnen hat der, der über das ganze Jahr die besten Plätze eingefahren hatte. Das coole daran ist, das die Besitzer der Segelschiffe Passagiere mitnehmen. Also dachten wir warum nicht. Wir sind also gestern Nachmittag nach St. Kilda gefahren wo der Segelclub ist. Dort angekommen trugen wir uns in eine Liste ein und bezahlten 20 Doller damit wir dort mitfahren durften.


Tja dann wurden wir auch schon in die heiligen Hallen des Jachtclubs geführt. Und was war das?? Natürlich Ihre Bar. ;) Als erstes mussten wir alle unsere Mützen abnehmen und durften uns auch gleich mal ein paar feste Schuhe anziehen, sonst hätten wir in diesen erlauchten Club nicht gedurft. Nachdem wir nun einlass erhalten haben gab es erst mal ein frei Bier. Dabei lernten wir auch gleich unseren Skipper für diesen Tag kennen. Sein Name war John. John, ein kleiner rundlicher Mann mitte 50, hatte ein eigenes Segelboot und nahm immer sehr erfolgreich an diesem Rennen teil. Wir sagten uns, das passt. Wir lernten auch den rest seiner Crew kennen, die aus einem Navigator und 4 Helfern bestand die das Dinge auf Touren bringen. Und weil die alle so gut drauf waren könnten sie sich gleich noch ein paar Bierchen mehr. Ich dachte nur, jippi, das wird ja ne geile Tour. Nach nun endlich einer Stunde und gefühlten 5 Bieren mehr ging es dann los zu seinem Boot. Tja wir setzten uns dann an den Rand und warteten das es dann endlich los gehen kann. Er fragte nur noch kurz ob wir schon jemals gesegelt sind, was wir alle verneinten. Er nickte und sagte, das wir immer von der einen Seite zu der anderen Seite wechseln sollten ohne von dem Segel erwischt zu werden. Das wäre schon alles. Klang ziemlich leicht.

Wir fuhren also mit Motor aus dem hafen raus und als wir dann schon ein wenig draußen waren, hießten sie das Segel und die fahrt konnte beginnen. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie da die Post abging. Wir saßen da so an dem Rand und freuten uns, dass das ein riesen Spaß ist. Auf einmal brüllt er: "German's all of the other side. Go go go ... !" und wir rammelten da so schnell rüber das ich mir voll das bein aufgerissen habe. Ich sag euch das war echt übel. Und der meinte das machen wir so 30 mal ... ich dachte nur hoffentlich bekommst du den Mast nicht mal voll vor die Fresse .... Tja wir fuhren uns dann mal ein wenig ein bevor das Rennen startete. 30 Segelschiffe nahmen daran teil. Wir fuhren halt so an der Start line entlang, damit wir gleich wenn das Signal ertönt, starten können. Tja und dann passierte es. Als wir Starten wollten, sind wir genau auf eine Welle drauf zu gesteuert und irgendwie, keine Ahnung müssen wir sie im genau dümmsten Moment passiert haben. Denn es gab auf einmal einen riesen Knall, wobei einige von uns, die auf die andere Seite wechseln sollten fast über Bord gegangen waren. Wir hatten soeben Kontakt mir dem Meeresboden gehabt!!! Das war es dann. Es herschte für einige Minuten Unklarheit was den gerade passiert war, als dann der Navigator hoch kam und meinte, das wir soeben mit dem Meeresboden kollidierten und Wasser ins Schiffsinnere eintritt. ... "Fuck" war das einzige was der Skipper sagte, bevor er sich dann erst mal 2 Bier aufmachte und sich in Ruhe eine Kippe drehte. ... Ja das taten dann irgendwie alle. Wir schnappten uns dann ein Bier und feierten unsere erste Segelfahrt.


Ja da wir nun ein Leck hatten, musste das Schiff so schnell wie möglich aus dem Wasser. Wir fuhren dann zum nächsten Hafen, der ziemlich weit weg war von unserem Start. Ab und an musste einer von uns runter um das Wasser abzupumpen. Als wir dann im Melbourne Jachthafen eingefahren sind, haben wir dann geankert und gewartet was nun passierte. Schon kurz danach war klar, dass das Schiff aus dem Wasser musste. Und da man sich ja hier kennt, hatte man auch gleich jemanden organisiert der das Ding aus dem Wasserholte. An Land hatte man den schaden gesehen. Ein Riss unter derm Ruder. Tja das war es dann wohl. Wir saßen dann 2 Stunden im Hafen und warteten nun darauf was passierte. Wir waren klitsch Nass und es war dann doch ziemlich Kalt. Gott sei dank hatte sich dort jemand erbarmt uns nach Hause zufahren.




Ja und das Fazit für diesen Tag: Es war ein riesen Spaß das mal gemacht zu haben und auf jedenfall ein riesen Abenteur. Auf jedenfall wieder und diesmal mit Badehose und Handtuch und ohne irgendwelche Elektrogeräte in der Tasche um die ich mich sorgen müsste. ;)


Ende Gut alles Gut

15. März 2011

Meine ersten Jobs ;)

So Ihr lieben. Ich hatte euch doch berichtet, das ich eventuell auf diesem Moomba Festival Arbeiten darf. Naja und irgendwie hat es doch hingehauen ;) Ich bekam Donnerstagabend einen Anruf, das ich doch am Freitag bei diesem Festival mit machen darf! Ich dachte nur, Hammer dein erster Job, das erste richtige Geld was ich verdiene! Sie erzählte mir wo ich hin musste und  wann ich da sein musste. Und leider war das einzige was ich mir merken konnte der Zeitpunkt. Wann und wo??? Keine Ahnung, aber das war wieder Typisch für mich. Naja ich ging dann den nächsten Tag einfach auf dieses Festgelände und suchte mal ein wenig, dann entschied ich mich, der Frau mal ne Mail zu schicken, ob sie mich denn nicht irgendwo treffen könne. Und wie die Aussies nun mal sind, sagte sie ja und holte mich an einen von mir bekannten Ort ab. Wie ein kleines Kind ;) …. Tja ich bekam meine Arbeitskleidung und wurde einem Spiel zugewiesen, was ich mit einen Paar anderen Leiten sollte. Es war so eine Los Bude, wo man solche riesigen Kuscheltiere gewinnen konnte. Wir begannen also diese  Lose zu verkaufen, was nur sehr schleppend lief, da es Freitagnachmittag war, die meisten noch Arbeiten waren und ich auch noch nicht so recht wusste, wie ich den die ganze Sache angehen sollte. Naja, es stießen dann noch ein paar mehr Leute zu unserem Team die wenigsten richtig englisch konnten und dann lief es so einigermaßen. Ich durfte dann auch schon eher Feierabend machen ! L …. Ja naja und da ich dann so viel Zeit hatte, bin ich ein wenig mit den Typen die ich hier kennen gelernt habe übers Festgelände gelaufen. Und wir haben da echt tolle Sachen gemacht. Wir waren in einem Partyzelt, wo jeder mit Kopfhörern ausgestattet wurde …. Und die Musik war nur über diese Dinger zuhören … ich kann euch sagen, das war vlt komisch. Du siehst dort 50 Mann abspacken und voll am Dancen , aber hörst keine Musik. War voll lustig. Tja  und weil wir dann anschließend so gut drauf waren sind wir dann gleich weiter zum Festzelt und haben da noch ne Runde zu australischen Klängen getanzt. Auf einmal sehe ich dort einen Stand der „Leukämie Fundation“. Dort konnte man sich die Haar färben oder schneiden lassen und dann Spendet man gleich was. Ich dachte mir nur: „Mensch David, du wolltest dir doch hier die Haar mal richtig kurz machen und warum nicht für einen Gutenzweck!“ Gesagt getan. Ich ging also rüber und sagte das ich mir die Haar gerne abschneiden wolle. Die freuten sich und meinten nur: „Welche Größe?“ Ich meinte. „Na so 3 mm!“. Er kommt wieder und zeigte mir den Aufsatz, worauf ich nur sagte das dieser zu der Falsche sei, denn ich wollte nicht die Größe 3 (was 10mm waren) sondern 3mm. Der Typ schaute mich nur an und meinte ob ich mir sicher sei. Ich nickte und er legte los. 5 Minuten später war ich $10  und um meine Haare ärmer. ;) 



Tja so bin ich dann halt den nächsten Tag mit Ultra kurzen Haaren wieder arbeiten. Alle fanden das total lustig. Ich finde es einfach … naja man muss es halt mal ausprobiert haben. Ich dachte nur, naja das wird wieder ein langweiliger Tag. Haha … nichts wars …. Ihr glaubt nicht wie verrückt die Aussies auf solche Kuscheltiere sind. … Unglaublich … die Kuscheltiere kosten vlt 2 Euro im Einkauf und manche haben da echt 20 Lose zu $3 das Stück gekauft. WOW …. Und als wir dann um $1 runter sind, haben die uns da fast überrannt. … Das war unglaublich. Ich habe dort richtig Gas gegeben. Das war dann geil. Wenn da einer gewonnen hatte, haben wir das natürlich Lautstark verkündet. Und dann ging die Post ab. Die Leute haben da Tickets gekauft als gäbe es kein Morgen … wegen ein paar Stofftieren. Tja nach den 4 Tagen die ich dort gearbeitet habe, hab  alleine ich 2000 Lose verkauft. 2000!!!! Und insgesamt, haltet euch fest: 10500 Lose. Da soll mir mal einer sagen, das wäre kein lohnendes Geschäft. Wahnsinn. Tja das war der erste Job. Aber da war doch noch was …. ??? Ja und zwar habe ich vlt noch einen Job!! In einem Restaurant. Da arbeite ich als Küchenjunge J …. Ich mache das Geschirr sauber, Putze Gemüse und bereite verschiedene leichte Gericht für den nächsten Tag vor. Ist zwar nicht der tollste Job aber es ist wenigstens ein Anfang. Tja so sieht es im Moment aus.  
Heute bin ich mal wieder in ein neues Hostel gezogen,  aber weiterhin in Melbourne. Ich bleibe denke ich jetzt erst mal ne Zeit hier. Mal schauen wie es dann weiter geht.
So das war es fürs erste, ich melde mich wenn es wieder was Neues gibt. Bis dahin bleibt anständig ;)

Euer David

9. März 2011

Was macht den der David den ganzen Tag so??

Hey Ihr lieben, wollte euch bloß mal mitteilen was ich gerade so mache und was denn so geplant ist. Also ich bin nach dem ich bei meinen letzten Hosts weg bin in ein, naja mehr oder weniger cooles Hostel gekommen. Es nennt sich Pint on Punt und ist ein Irischer Pub. Über den Pub sind dann die Zimmer. Das ist doch der Perfekte Ort sich mal voll abzuschießen??!! Denn anschließend brauchst du nur noch die treppe hinauf gehen und dann bist du in deinem Bett. ;) ... Ja naja es ist jetzt kein sehr sauberes Hostel, aber ich glaube für $23 darf man hier nichts erwarten. Ich teile mir mit 5 anderen Leuten ein Zimmer (3 Chinesen, 1 Deutscher, 1 Französin). Ja soweit zu meinem Schlafplatz. Wie Ihr denke ich schon mitbekommen habt, suche ich ja einen Job, da ich sonst nicht so lange weg bleiben kann wie erwartet. Deswegen sitzte ich jetzt in der Bücherei und suche nach Job angeboten im Internet und rufe die leute an oder schreibe dennen, bisher mit eher wenig erfolg. Ich muss sagen ich hatte mir das ein wenig einfacher vorgestellt. Naja aber heute hatte ich glaube ich vlt ein wenig Glück.

Ich habe vlt nun doch den ersten Job ergattert. Auf einem Festival was jetzt am Wochenende ist. Es nennt sich "Moomba" fest und scheint so wie ein Stadtfest zu sein. Ich habe da mit so einem Typen gesprochen der meinte er könne mir nicht helfen. Da kam auf einmal ein anderer und meinte woher ich denn komme, und ich meinte Deutschland. Er nickt kurz und meinte ich soll Ihn mal folgen. Er setzte sich in sein Büro und suchte ein Telefonnummer raus und fragte mich ob ich den : "Honesty" sei. Ich so: " Sorry" und er wiederholte noch mal. Ich hatte zwar nicht verstanden was das bedeutete aber sagt einfach mal : "Yes" ... Er rufte eine Frau an, der ich meine Nummer geben sollte. Danach Fragte er noch : "How is your English?" Ich sagte : "Good" und er grinste nur und meinte das sagen sie doch alle ;) ... Ja er meinte dann nur noch das ich dann freitag bis Montag arbeite und das ich diesen Stundenlohn hätte. .. Ich sagte mir, besser als nichts und bedankte mich und das wars. Ich habe nicht mal ne ungefähre Ahnung was ich mache wo und wann. Ich weiß überhaupt nichts, deswegen muss ich jetzt wohl auf den Anruf warten. Mal sehen ....

Tja ansonsten schaue ich das ich trotzdem irgendwo was für länger finde. Wird denke ich nicht so einfach. Falls ich nichts finden sollte, werde ich mich dann auf den Weg machen meinen eigentlichen Trip zu organisieren und hoffen das ich arbeit finde und nicht pleite gehe ;) Ansonsten richte ich hier ein Spendenkonto ein ;P

Ja ich werde mich dann melden wenn wieder was spannendes passiert. Bloß im Moment ist nicht viel spannend. Also abwarten und Tee trinken.

Aber in der Zeit wo bei mir nichts passiert, könntet Ihr mir doch mal schreiben was bei euch so los ist! Einfach mal da wo Ihr Kommentare schreibt mir mal sagen was denn bei euch so los ist. ;)

Würde mich freuen. Also see you

5. März 2011

Tolle aussicht und der australische Walk of Fame

So heute mal wieder was über Melbourne. Als ich die Tage mein Stadtrundgang gemacht habe, bin ich zu einem echt schönen Platz in Melbourne gekommen. Er nannte sich Ducklands. Er lag genau am Meer und hatte eine ziemlich spektakulären Ausblick auf Melbourne City. Man kann dort sogar eine Wohnung kaufen, aber dafür muss man sehr viel Geld haben (ich glaube eine $ 350.000). Die Aussicht lohnt sich, schaut .....


Und als ich mich dort so um geschaut habe, hab ich doch tatsächlich, den australischen "Walk of Fame" gefunden. Da waren wie in Hong Kong zuvor, die berühmten des Landes mit einem Stern ausgezeichnet und in den Boden eingelassen. Aber da ich nicht alle kannte, suchte ich nur die berühmtesten. Und einige von den habe ich auch gefunden ...







Hat eigentlich schon einer von euch bei uns in Deutschland schon mal so einen Walk of Fame gefunden?? In Berlin?? Scheint ja so gang und gebe zu sein, das man seine Berühmtheiten mit einem Stern ehrt. ..... UND WO BITTE IST DANN MEINER ;)

3. März 2011

Southern Star - Das größte pflop Riesenrad der Südhalbkugel

Ich möchte euch gerne was erzählen, was mich heute aus den Socken gehauen hat. Wir haben die Woche eine Stadtrundfahrt gemacht. Als wir am Hafen von Melbourne vorbei gefahren sind, haben wir folgende Sache gesehen. Ein halb fertiges Riesenrad. ich dachte gleich an London und das das hier dann annähernd genauo so groß ist wenn es fertig ist. Da wir nur vorbei  gefahren sind, dachte ich mir heute, das ganze mal genau anzuschauen. Ich fuhr noch mal hin und war begeistert. Wenn es ferig sein würde, dann würde es bestimmt einen tollen Ausblick auf Melbourne geben.

Hier mal ein paar Daten :

*120 Meter hoch (das Londen Eye ist 15 m höher)
*21 Kabinen zu je 20 Personen
*Kosten : $100 Mio. (52,5 Mio €)
*40 km Aussicht über Melbourne bei guten Wetter

So soll es Aussehen bei fertig Stellung
Nach dem ich von meiner Tour zurück gekommen bin, habe ich mich ein wenig mit Kathrin darüber unterhalten und was interessantes Erfahren. Der "Southern Star" war eigentlich schon fertiggestellt im Jahre 2010. Aber sind wir doch mal ehrlich, wie fertig sieht das aber nicht aus. Sie erzählte mir, dass das Riesenrad nur wenige Wochen auf wahr. Denn es kam zu "Unvorher gesehenen Problemen". Das Riesenrad hatte sich bei Temperaturen über 40°C zur Seite gelehnt. Wow .... stellt dir mal vor du bist bei geilen Wetter da drin und auf einmal hat das Teil ne schieflage!!! Man hatte diese Sache anscheinend nicht beachtet. So wurde es geschlossen und man überlegte was man nun machen sollte. Und was ich gesehen habe, ist nicht der Neubau sondern der Rückbau. Man hatte sich entschlossen, es noch mal abzubauen und komplett zu überarbeiten und es neu Aufzubauen. Wie krass ist das denn. Damit wird diese Atraktion, zur teuersten die jemals in Australien gebaut wurde. Mhhhh ... Pech würde ich sagen ;) ... zu geil echt ... gehe ich kaputt ... so das wollte ich nur mal erzählen ;)
 




2. März 2011

Das Project "Couchsurfing"

Wie Ihr sicher in den letzten Beiträgen gelesen habt, wohne ich in den letzten Tage nicht immer in einem Hostel, da dies sehr teuer ist und so lange ich kein Job habe, ist das auf dauer tödlich. Also was macht man?? Man sucht sich eine Unterkunft bei Menschen, die anderen ein Schlafplatz vergeben. Als ich in Deutschland war und von dieser Art Unterkunft gehört habe, war ich sehr skeptisch. Denn wer nimmt denn schon fremde Leute in sein Haus auf, teilt mit Ihnen Essen, Trinken und gibt ihnen ein Schlafplatz. Ich dachte das machen doch nur verrückte.

Als ich dann nach Australien kam, und merkte wie teuer hier alles ist, habe ich mir das ganze mal ein wenig durch den Kopf gehen lassen. ich lernte einige "Couchsurfer" kennen. Diese erzählten mir dann von Ihren Erfahrungen und was das für eine tolle Sache ist. Man spart Geld, lernt Land und Leute kennen und hat einfach nur spaß. Ich dachte nur gut, das was du verstanden hast, klang alles ganz gut, probieren wir das doch auch mal. Ich meldete mich also bei Couchsurfing.org an. Und da war es wieder. Alles auf Englisch. Ihr müsst wissen, das mein Englisch im Moment noch nicht so passabel ist, das ich das alles verstehen konnte. Also suchte ich schnell den Button "Other Language" und änderte es erst mal auf deutsch ... puh.... Ich dachte jetzt läuft es, aber wie immer hatte ich mich getäuscht. Den wie ich gesehen hatte, haben alle ihr Profil auf English geschrieben. ... Nein ..... Gut versuchen wir es erstmal ... Am Anfang lief es auch ganz gut, aber als es darum ging, mich selbst zu beschreiben. Ende ... Gut ich dachte mir löst du das ganz geschickt, schreibst erstmal auf deutsch und änderst es nach und nach ... Man bin ich gut, ich habe manchmal solche genialen Einfälle, das ich schon selbst über mich erschrecke ;) .... Gut ich machte das Ding fertig und fügte noch ein Bild hin. ... Gut Ihr ganzen Hosts (Gastgeber), jetzt bin ich bereit für euch. Aber insgeheim wusste ich, dass das sowie so nichts bringt. ...

Für den Anfang hatte ich auch Recht. ich schaute jeden Tag drauf, aber keiner hatte sich das Profil angeschaut. Ich schickte vielen eine Mail, auf Englisch und bekam keine Antwort. Ich dachte gut hast du es wenigstens versucht. Gut das ich ja Freunde wie Alex habe, und der mir dann mit Hilfe von seinen AFS Freunden einen Schlafplatz bei Josh (ich berichtete) klar machte. Die ersten Tage waren also gerizt. Mhh nun kam ich aber nach Melbourne und ich stellte mich schon drauf ein mein Geld für Hostels auszugeben. Aber wie das Glück mir eben hold ist, hat Josephine ein pärchen gefunden, das uns beide aufnehmen würde. Yes!! Ich schrieb den Typen an, der auch noch Schweizer war und deutsch verstand. Und kurze zeit später kam eine Nachricht, das wir bis Freitag bei Ihnen wohnen können. Und nochmal YES :) .... 

Wir fuhren als nach Aspendale in der nähe von Melbourne. Dort angekommen, stellte ich fest hier sieht es aus wie in amerikanischen Filmen. Kleine Häuser, Vorgärten und Autos in der Einfahrt. Ich liebe diesen Anblick. Und dann gleich noch das Meer neben an. O.c. California lässt grüßen. Wir gingen zu der Straße wo sie wohnten und klingelten. Aber keiner war da. Wir warteten. Kurze zeit später rufte Kathrin an und meinte wir können schon reingehen, die Tür sei OFFEN!!! ich klingt kurz und die Tür öffnete sich. WOW ... ich fragte Josephin ob das normal sei, das die Aussies Ihre Türen nicht abschließen. Sie meinte nur das man hier doch mit keinem rechnet der einen beklauen wollte. ... Mhh okay. Ich meinte nur das es Badboys überall gibt. .. Ich ging nicht rein, weil ich das erstens sehr unhöflich finde und auch wegen der Tatsache das da niemand drin war. Also wartete ich. Kurze Zeit später kam Daniel. Ein kleiner Schweizer :).

Wir gingen ins Haus und erklärte uns seine Couchsurferregeln. Okay das passt. ... Er zeigt mir meins und Josephins Zimmer. Im Anschluss haben wir uns dann unterhalten. Daniel ist ein Typ aus der Schweiz, der eine Weltreise machen wollte. Er ist mit dem Motorrad!! von der Schweiz aus nach Indien gefahren, hat es dort auf ein Flugzeug verfrachtet und ist nach Australien geflogen. Dort angekommen ist er die Ostküste runter gefahren. Aber wie es so ist, geht auch irgendwann, abgesehen von Sprit auch mal das Geld alle. Also hatte er sich arbeit in Australien gesucht und gefunden. Und seit dem ist er hier. Das war vor 4 Jahren. Wow ... geile Geschichte. Und das beste ist, das er die Reise, eines Tages beenden will. 

Später kam dann auch noch Kathrin. Sie ist angehende Lehrerin für Geschichte, Geografie und English. Außerdem gibt sie Debattierunterricht. Cool. Wir verstehen uns super, auch wenn mein English sehr zuwünschen übrig lässt. Ich habe sie gefragt ob sie mir hlefen kann English zu lernen. Sie sagt klar..... Genial .... Sie meinte das wir auch gleich noch ein wenig länger bleiben können. ;)

Ja nun sind wir noch bis Sonntag hier, sie bringt mir English bei ( Heute habe ich das Buch : "Die kleine Raupe nimmersatt" gelesen)
was sehr geil ist, den das gleiche hatte sie auch noch in deutsch, weil sie nämlich deutsch lernen will. So habe ich mit Ihr das deutsche Buch gelesen und sie mit mir das Englische. Und das beste kommt noch, heute Abend hilft mir Daniel meine Englische Bewerbung zu schreiben und mein Couchsurferprofil auf englisch zu schreiben (Er meinte, so wird sich da keiner melden wenn es auf deutsch ist). Also wieder ein wenig Glück gehabt.

So und mein Fazit: Couchsurfing ist eine Super Sache. Abgesehen von der Tatsache, das ich ein Dach über den Kopf habe, lernt man so am besten Menschen kennen. Und findet sogar hilfe bei Sachen die man alleine nicht schafft. Und ich finde es großartig.

1. März 2011

Grüße aus Melbourne



Das ist Jesephine
So ihr lieben, ich bin jetzt mitlerweile in Melbourne angekommen und finde das es hier echt zu kalt und viel zu schlechtes Wetter ist. In Sydney waren es so um die 35° C und sonnig, hier sind es nur so um die 18° C und sehr bewölkt und kalt. Wir sind mit einem Bus von Sydney nach Melbourne gefahren, 12 h in einem Arsch kalte Bus. Ich Idiot hatte natürlich kurze Hosen an, so das ich die ganze Zeit gefroren hab. Die fahrt war nicht so langweilig, da ich mit einer Couchsurferin zusammen nach Melbourne gereist bin. Sie heißt Josephin und kommt aus Albanien.

Als wir dann also in Melbourne ankamen, haben wir uns erstmal ein Mc Donald gesucht, um uns ein Hostel oder ein Host (Gastgeber/ Couchsurfing) zu suchen. Wir fanden dann für die erste nacht keinen, deswegen waren wir gezwungen uns ein Hostel zu nehmen. Wir machten uns also auf die Suche nach einem Hostel mit unserem schweren Backpack. Wir fanden auch gleich eins, dies war aber zu teuer und zu Voll. Wir suchten weiter und fanden ein neues, dies konnten wir aber erst um 2 Uhr beziehen. Das dauert uns dann auch zu lange und wir suchten weiter. Ihr könnt euch sicherlich vorsetellen, das ich null bock hatte weiter mit meinen 23 kg rum zu rennen. Also sagte ich zu Ihr, das egal wie das nächste aussieht und wie teuer es auch sein mag, ich es nehmen werde. Also suchten wir und fanden auch eins. Es sah gar nicht mal so schlecht aus von außen. Wir gingnen näher und fanden im ersten Moment kein Eingang. Es sah so aus als wurde hier gerade gebaut. Ich schon wieder voll am abkotzen und fluchen, doch Josephine meinte das wir mal um das Haus rum schauen sollten. Und tatsächlich wir fanden ein Eingang. Es stellte sich dann raus das das ganze Hotel renoviert wird. Wir zahlten also $30 für ein 8 Bettzimmer. Kein Frühstück und kein Wlan was frei war. Ich dachte Okay für eine Nacht. wir fuhren dann rauf und ich sage euch die $30 dollar hatten sich echt gelohnt. Alles war neu, sauber. Die hatten dort ein Fitnessraum, ein eigenen Kinosaal ... ne top moderne Küche ... es war alles top.  Das denke ich hat die Messlatte für Hostels ziemlich hochgelegt.



Nachdem ich also mich endlich geduscht und frisch gemacht hatte, sind wir dann los und haben eine Stadtbesichtigung gemacht. Melbourne ist nicht Sydney. Aber dafür haben sie hier sehr viele alte Gebäude und Kirchen wie Sand am Meer. Wir haben nur eine kleine Runde gemacht, da wir abends noch auf eine Backpacker Party wollten, mit freien Eintritt und Kostenlos Pizza!! Das war genau das richtige für uns. Das magische Wort FREE zieht uns nämlich automatisch an. Wir sind dann also zu der Disco die sich "Sorry Grandma" nannte. Lustiger Name für ein Disco.
Ich hatte erstmal Glück das ich reinkam, weil ich nämlich wie immer meine ganzen Ausweiße in meinem Rucksack im Hostel gelassen habe. Ich hatte nur meinen Internationalen Travelausweiß, den der Typ musterte als wäre es ein Fälschung. Er fragte sein Boss, der kurz nickte und dann ging es auch schon rein. ... Sah nicht schlecht aus und Musik war auch okay. Auf die Pizza durften wir dann eine Stunde warten bevor wir was bekamen, denn immer wenn die mit dem Tablett kamen war es in nicht mal 1 Minute leer. Ich blieb dann auch nicht mehr so lange da ich seit 36 Stunden nicht mehr gschlafen hatte.

Ich machte mich dann auf den Weg ins Hostel legte mich hin undfreute mich auf einen ruhigen Schlaf. .... Doch nichts war. Gefühlte 5 min später hörte ich aufeinmal eine komische Stimme. Ich verstand nicht gleich was sie wollte wurde aber so langsam wacher,weil irgendwie alle sich angezogen hatten. Ich fragte einen Typen nur : " Ey Guy, whats up!" Und er meinte nur irgendwas mit Feueralarm. Ich so f*** nichts wie raus. Ich zog mir schnell meine Sachen an und schaute aus dem Fenster. Es roch schon komisch. Also ging ich mit den anderen Runter , scherzte noch so das wir doch mit den Fahrstuhl fahren sollten . Auf halber Strecke kam uns dann eine wichtig aussehende Person entgegen die nur meinte, das alles okaysei und nur jemand gekocht hatte und das wohl vergessen hatte. Na ganz klasse .... ich ging wieder ins Bett und schlief schnell ein. Das war sehr lustig kann ich euch sagen ;)

Zurzeit Wohnen wir bei einem Hostpärchen, einer Engländerin und einem Schweizer ... aber dazu ein anderes mal. Bis danni ;)
Ich in Melbourne und mal wieder am Abdancen ;)