16. Oktober 2011

Bali

Nachdem ich nun das schöne Bangkok verlassen hatte, was wie ich nun weiß der beste Zeitpunkt war, da jetzt sehr viel von Thailand und Bangkok überschwemmt ist, befinde ich mich nun auf der schönen Insel Bali. Wie ich euch ja berichtet habe, bin ich nicht ohne Umwege nach Bali gekommen sondern war ja gezwungen noch in Kuala Lumpur halt zu machen. Als ich dann Sonntag in Bali Denpasar angekommen bin war ich schon 36 Stunden unterwegs ;) Ich hatte in Bali ein bestimmtes Ziel, denn ich hatte mich dort mit jemanden verabredet, denn ich in Kuala Lumpur kennen gelernt habe. Sie hieß Liane und kommt aus Vancover, Kanada. Sie hatte mir ein paar Tage zuvor gesagt, das sie ihren Urlaub verlängere und sich freuen würde wenn wir uns in Bali treffen würden. Ich habe mich echt riesig gefreut, da ich dann ja doch nicht wieder alleine reisen musste in der anfangs Zeit. Also machte ich mich auf nach Kuta.

Kuta: Dort angekommen suchte ich das Hostel in welches sie eingecheckt hatte. War nicht leicht zu finden, aber Dank meiner super Orientierungsgabe brauchte ich nicht all zu lang um es zu finden. Dort musste ich erst mal schlucken und feststellen das Bali ja doch nicht ganz so günstig war wie ich erhofft hatte. 15 Dollar für ein Doppel Bettzimmer. Naja man gönnt sich ja sonst nichts. Da ich Liane nicht finden konnte im Hostel machte ich mich auf um die Stadt Kuta zu besichtigen, eine von Touristen gefüllte Stadt. Auf den ersten Blick gefiel sie mir nicht so und auch auf den 2 nicht. Also stand für mich schon fest das ich hier nicht lange bleiben wollte. Als ich dann so am Strand spazieren gehe, entdecke ich doch klein Liane dort mit Ihrem Surfboard. Ich setzte mich einfach neben sie und warte bis sie mich regestriert hatte ;) Sie war natürlich total Überrascht das ich sie da gefunden hatte und stellte mir auch gleich Bryan aus Washington D.C vor, ein netter Typ und der erste Ami den ich auf meiner Reise getroffen habe. Wir trafen uns dann nach ihrer Surfstunde im Hostel um ein wenig zu reden und einen Plan für die nächsten Tage zu machen. Beim Abendessen besprachen wir dann, das wir am nächsten Tag nach Lembongan, eine kleine Insel neben bali Aufbrechen. Mir war es egal, da ich keine genaueren Ziele oder Pläne für Bali hatte.
Lembongan: Erreichten wir mit einem kleinen Boot das uns genau am Strand absetzte wo wir auch gleich unser Hotel fanden. Das war wirklich paradiesisch. Wir hatten ein Zimmer zu dritt mit 2 großen Betten. Aber kein Strom. Denn wie uns mitgeteilt wurde, ist Tags zuvor der Strom auf der ganzen Insel ausgefallen. Na toll .... Wir schauten uns ein wenig auf der Insel um und überlegten schon was wir die nächsten Tage alles so machen wollten. Auf den Plan kamen Schnorcheln, Chillen und eine Rollertour über die Insel. Hier für hatten wir auch gleich den Mann an der Hand der uns alles für einen guten Preis geben konnte, da wir ja seine Freunde waren. Tja so schnell geht das hier in Asien. Am 1. Abend waren wir dann auf der Suche nach einen Restaurant, was Strom hatte, da ja immer noch alles Dunkel war auf der Insel. Wir fanden ein kleines nettes Restaurant und lernten dort Sandy aus Schweden kennen. Sie ergänzte uns noch in unserer Multikulturellen Gemeinschaft.Wir machten uns für den nächsten Nachmittag ein Termin für unsere Rollertour aus und verabschiedeten uns. Der nächste Morgen begann mit einem Schnorchelausflug, den ich nicht so toll fand, da ich leider mit der besten Region zum Schnorcheln angefangen hatte, die denke ich die Welt zu bieten hat, mit dem Great Barrier Reef in Australien. So hatte diese Tour eigentlich von Anfang an keine gute Chance. Trotzdem hatte ich spaß und lernte noch dazu Tommaso aus Italien kennen der in Berlin studierte. Cooler Typ. Als wir dann wieder an Land waren ging es schnell was essen da wir ja die Rollertour hatten. Wir starten zu 4 auf 2 Rollern ohne Helme ... toller Start. Aber alles lief Gott sei Dank glatt. Wir wurden auch nicht von der Polizei angehalten, da es hier keine gab. Wenn es aber passiert, wird es teuer, da die Polizei hier korrupt ist und die Leute hier um ihr Geld bringt. Aber wie gesagt, keine Polizei kein Stress. Wir fuhren zu verschiedenen Ständen und Aussichtspunkten und genießten die Sonne.


Mein erster Sonnenbrand war da schon vorprogrammiert :) Am abend ging es dann noch auf eine Bareröffnungsfeier mit Tommaso und Simonè aus Italien. Was vieleicht noch wichtig zu erwähnen wäre ist, das wir den nächsten Tag nicht abreisen konnten, da eine Zeremonie es den Menschen untersagte an diesem Tag das Meer zu befahren. Wir sahsen also einen Tag länger fest. Nun ja es gibt schlimmeres als im Paradies festzusitzen. Der nächste Tag war dann relaxen angesagt und die nächste Station für den nächsten Tag festzulegen. Es ging nach Sanur.

Sanur: Ist eine Touristenstadt wie Kuta. Wir sind dort am Morgen angekommen und mussten dann uns auch gleich von Bryan verabschieden. Das war echt scheiße da wir echt ein prima Team waren. Naja wie immer ist die schöne Zeit schneller rum als man denkt. Wir checkten in einem Hotel ein und entspannten ein wenig, als auf einmal der Boden anfing zu vibrieren und das Bett wo ich drauf lag auch. Ich dachte nur, wow ist ja genau so wie in den Filmen, wenn immer ein Zug vorbei fährt und das ganze Haus wackelt. Ich habe mir eigentlich nichts weiter dabei gedacht, aber als dann die ganzen Angestellten rausrannten, fing ich an zu verstehen, das dies ein Erdebeben war. Wir rannten so schnell es ging in den Hof um dort dann abzuwarten was passiert. Es hörte auch dann sehr schnell wieder auf. Es war nur ein kurzer Moment, der sich total unwirklich an gefühlt hat. Wie ich euch ja berichtet hatte, war es doch nicht so klein wie angenommen. In Kuta, wo ich Tage vorher angekommen war, hat es doch größere Schäden gegeben und mehr Verletzte. Gott sei Dank das ich da nicht war. Wir ließen dann den Tag mit einem Spaziergang und einen Cocktail ausklingen. Am nächsten Morgen mussten wir uns dann auch von Liane verabschieden, die nach Thailand aufgebrochen ist um dann nach Laos weiter zumachen. Auch hier hatte ich es echt schwer good bye zu sagen, ohne eine Träne im Auge. Nun blieben nur noch Sandy und ich die sich auf den  Weg nach Ubud machten.

Ubud: Ist eine kleine Stadt in der Mitte von Bali, ich würde sagen eine Kunststadt. Sandy und ich wurden von einem einheimischen zu unserem Hostel gebracht und wir machten uns dann auch gleich auf um die Stadt zu erkunden. Unser Ziel war der Monkyforest, ein Wald ganz in der nähe mit ganz vielen Affen, die selben wie in Batu Cave. Wir hatten erfahren das diese Affen gerne mal lange Finger machten und sich das Zeug der Leute nahmen, als gab man uns den Tipp Bananen zukaufen. Gesagt getan. Aber niemand hatte uns gesagt, das dann alle Affen auf dich zu kommen und dich halb ausziehen um die Bananen zu bekommen. So waren schon alle weg als wir noch keine Hundert Meter gelaufen waren. Wir kauften dann noch ein paar, die aber noch schneller weg waren als die ersten, diese Biester ;) Wir sind dann durch den Wald, der eher einen Park ähnelte und spielten ab und an mit den kleinen Affen. Ich hatte mehrere auf dem Arm ohne Probleme aber der letzte hat dann doch es nochmal richtig wissen wollen. Er war gerade auf meinen Rücken als mich von hinten Beißen wollte. Da ich das nicht so toll fand, habe ich ihn runter geschüttelt. Böööööööössssseeeeerrrrr Fehler, denn anscheinend hat dem das nicht so gepasst und hat dann seine Freunde gerufen. Als dann drei dieser Fiesen Alphamännchen auf mich los ging, wurde ich dann doch schon nervös. Einer von Ihn biss mir in meinen Arm, der andere in meinen Rücken und ich glaube der letzte wollte einfach nur Fummeln, denn der Zog mir fast die Hose aus. ;) Ich könnte sie dann abschütteln und mich dann langsam aus den Staub mchen. Nur der ganz kleine konnte es nicht lassen und Fauchte mich dann den Rest des Weges noch an. Das Ende vom Lied war, das ich einen kleinen Kratzer hatte und ich um einer Erfahrung reicher war. Ansonsten haben wir in Ubud nicht weiter viel gemacht. Außer das wir am nächsten Abend uns mit den Italienern aus Lembongan verabredet hatten und die uns zu einer Party in einem Spa eingeladen hatten. Dieses Spa lag irgendwo im nirgendwo und war das Haus von einem Prominenten von dem ich noch nie was gehört hatte, Michael Franti, ein Sänger aus den Usa der dort wohl sehr bekannt sein soll. Ich wusste nichts über Ihn, aber er hatte echt Geschmack und Geld. Sehr nettes Haus, Riesenpool und echt ne geile Dachterasse. Die Party wurde von einer Yogagruppe aus Sacromento veranstaltet und ich war der jüngste dort und fühlte mich am Anfang echt fehl am Platz. Später aber ging ich dann in alter Davidmanier auf der Tanzfläche ab wie die lutzi ;) War echt lustig und nun weiß ich auch wie es sich an fühlt bei einem Promi zu feiern ;)


Bis bald .....
Tschöööö

13. Oktober 2011

Mir geht es gut .... Erdbeben in Bali

Kuta — Ein schweres Erdbeben hat die indonesische Ferieninsel Bali erschüttert und in Urlaubergebieten für Panik gesorgt. Der Erdstoß der Stärke 6,0 ließ die Erde in der Touristenhochburg Kuta minutenlang wackeln. Hunderte Urlauber rannten in Panik auf die Straßen, dutzende wurden verletzt.
Ein Krankenhausarzt berichtete, dass 44 Menschen, die meisten davon Schüler, durch herabfallende Dachziegel verletzt wurden. Ein Sprecher des Katastrophenschutzes gab die Zahl der Verletzten mit mindestens 17 an. Mehrere Krankenhäuser, drei Schulen und zwei Regierungsgebäude wurden beschädigt. "Es waren chaotische Szenen, Urlauber rannten aus ihren Hotels auf die Straßen und schrieen 'Erdbeben, Erdbeben'", schilderte Perry Markus vom Hotelverband der Insel. Augenzeugen berichteten von Schäden an zahlreichen Gebäuden und zerbrochenen Fenstern.
Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS ereignete sich das Beben um 10.16 Uhr Ortszeit und hatte eine Stärke von 6,0. Das Epizentrum befand sich rund 130 Kilometer südwestlich der Inselhauptstadt Denpasar im Meer.


Wir sind gerade in Bali und haben nicht weit von dem Ort Kuta im Hostel das Erdbeben erlebt ( wo ich noch vor drei Tagen war). Uns geht es gut, nichts ist passiert. Wir waren auf unseren Zimmer, als plötzlich der Fußboden vibrierte. Ich habe es gar net so recht realisiert das irgendwas falsch an dieser Situation sein muss. Doch als es dann ein wenig stärker wurde, und ich sah wie die Angestellten und Hotelbewohner raus rannten, schnappte ich mir die zwei mädels und machte mich so schnell es geht in den Innenhof. Es waren nur ungefähr 45 Sekunden, dann war es auch wieder vorbei. Eines der Mädchen mit den ich reise war ein wenig aufgebracht. Ich dacht so schlimm wird es ja net, aber als ich dann die News las, war mir schon ein wenig mulmig zu mute. Also dacht ich schreibe ich euch, das es mir gut geht.


Der nächste Eintrag ist dann wieder besser und nicht so schlimm.


David

9. Oktober 2011

Bangkok - Kuala Lumpur - Singapor - Bali .... Äh Kuala Lumpur ?????

Nach dem letzten Tag in Kambodscha habe ich mich nun wieder auf gemacht nach Bangkok, da ich ja von dort aus nach Bali aufbrechen wollte. Also habe ich mich auf die lange Reise mit dem Bus von Siem Reap nach Bangkok gemacht, eine Strecke die man in 5 Stunden fährt. Aber nicht die Busfahrer in Kambodscha und Thailand. Die brauchen nämlich sehr viele Pausen, deswegen halten sie an ganz vielen Restaurants an :) und zufällig sind das vlt gerade die Freunde und Verwandte. Naja Gott sei dank hatte ich an diesem Tag die Bekanntschaft mit Max und Antonia aus Hannover gemacht. Die zwei haben mir den Tag echt versüßt, sie sahen aus wie ein Pärchen, haben sich so verhalten aber waren keins. Wir sind dann zu dritt in einem Mini Bus gefahren, weil der eigentliche Bus überbucht war ... Leider hatte die gute Antonia ein wenig Angst mit diesem Bus zu fahren, da die Fahrer wie die Besengten fahren. Also musste der David seinen ganzen Charme spielen lassen um sie abzulenken, was teilweise nur geklappt hatte. Shit .... Naja nach dem wir nun 11 Stunden statt 6 gebraucht haben, sind wir gut in Bangkok angekommen und in das gute und schöne UDEE Bangkok, das beste, freundlichste und sauberste Hostel wo ich je war. Dort habe ich dann mit den 2 noch 1 Tag zusammen verbracht bis die mich auch wieder verlassen hatten :( Aber zum Glück musste ich nicht lange auf nette Gesellschaft warten, den der gute Duncan (mit dem ich schon beim ersten Mal in Bangkok unterwegs war) kam wieder zurück um sich mit seinen Freunden hier zu treffen. Also war das "Wolfpack" wieder vollständig ... Haha ... Ein paar Tage später kamen dann auch seine Freunde aus Canada und wir hatten ein echt lustigen Abend, wo ich, haltet euch fest, zum ersten Mal in meinem Leben nachdem Saufen mich übergeben musste .... Nie wieder ;) .... Auf jeden Fall musste ich mich dann auch schon wieder von Ihnen verabschieden und ich kann euch sagen das dies echt immer total scheiße ist ... aber so ist leider das Travellleben .... Aber wie das so ist, geht einer kommen die nächsten. In diesem Fall war es der Domenik aus LEIPZIG :) wie geil ist das denn .... Wir hatten eine tolle Konversation ... Endlich mal wieder ein wenig Heimat. Aber auch mit Ihm konnte ich nicht lange Schnaken, da ich mich ja auf den Weg nach Bali machen musste ;)

Als ich dann nun das schöne Bangkok verlassen habe, habe ich im Zug doch gleich wieder die nächsten angelabert. Sie, Glenn und Pin (denke ich) kommen aus Singapor und was für ein Zufall, ich flog auch nach Singapor um von dort dann nach Bali zu machen. Wir haben uns gleich auf Anhieb gut verstanden, was bei der Frisur kein wunder ist wie man sich denken kann. Als wir dann am Eingang zum Flugzeug standen und ein männlicher Flugbegleiter sich an uns vorbei gedrückt hatte und gesagt hatte : "Excuse me please" was bei Ihm aber klang wie ein "Kiss me please" lagen wir zusammen am Boden und haben uns schlapp gelacht. Wir sind dann an Ihm vorbei und haben Ihm ein Luftkuss zugeworfen, was Ihn anscheinend verwirrt hatte. Ah so ein Spaß. Aber das soll noch nicht alles gewesen sein. Wir sind dann also gestartet nach Singapur, wo ich eigentlich ein Stopover von 10 Stunden hatte. Als wir dann über dem Airport von Singapur waren, hat der Pilot kurz vor der Landung das Gaspedal noch mal richtig durchgedrückt .... Dann kam die Durchsage, das wegen zu Starkem Unwetter wir ausweichen müssen nach Kuala Lumpur. Also ging es wieder zurück um 3 Stunden auf dem Rollfeld und mussten warten das das Unwetter über Singapur abzieht. Also was macht klein David da??? Musik hören und eine Starke Performenz mit dem guten Glenn hinlegen ;) haha siehe Video. Nach dem wir nun gut in gelandet sind, haben sich unsere Wege getrennt und wieder bin ich alleine .... Aber nicht für lange ;) den nächsten Bericht dann Live aus Bali



Bis dahin

Take Care


David

30. September 2011

Dafür bin ich her gekommen - Bilder des Tages

Nachdem ich nun im letzten Beitrag über die häßliche Seite von Angkor Wat geschrieben habe und wie schlimm es doch hier ist, habe ich heute nun das zu berichten oder zu zeigen was mich eigentlich hier her getrieben hat ;) Nachdem ich nun Phnom Phen den Rücken zugekehrt hatte, machte ich mich mit dem "Sicherstenreiseunternehmen" in einem Bus auf nach Siem Reap. Es war ein äußerst ungünstiger Zeitpunkt mit dem Bus über 8h zufahren, weil ich wohl am Tag zuvor beim falschen mein Essen gekauft hatte, .... nun ja ich hätte gerne eine Windelaus dem Krankenhaus gehabt (... schönen Gruß an meine Mädels da). Naja zum Glück gab es eine Bordtoilette ohne Toipapier :) .... Als wir nun so Unterwegs waren sah ich nun das ganze ausmaß von mehreren Wochen Regen. Ich würde sagen, das dort ein Fläche von Leipzig überflutet ist. Aber das scheint die meisten gar nicht so zu stören, denn die meisten gehen damit um als wäre es normal .... Respekt. Nachdem wir einen kleinen Lunch eingenommen haben, dachte sich der Busfahrer er legt mal einen kleinen Boxenstop ein und wechselt mal ein Reifen, der schon Glatter war als so eine italienische Giovanifrisur ;) .... nach einer halben Stunde in der Sonne ging es dann weiter auf unsere Fahrt. Manchmal habe ich mich gefühlt wie damals im Outback mit meinen geschätzten Travelmate Mike. Die Straßen hier waren nicht anders, der einzige Unterschied zu damlas, wir sahsen im Bus und nicht im Jeep. Okay .... angekommen wurde ich schon von einem Tuk Tuk fahrer erwartet, der mich zu meinem Hotel "Riverside" brachte. Wie ich euch ja sagte, ist Siem Reap überflutet gewesen und ist es auch noch jetzt, so passte der Name Riverside, denn die Straße war der River. Aber wie ich auch schon unterwegs feststellen durfte, sind die Leute damit bestens Vertraut. So konnte ich dann, als ich einen Spaziergang durch die überflutete Stadt machte, Kinder und Jugendliche sehen die sich mit freude und Spaß in die dreckige Brühe geworfen haben. Das hat mir noch mal ne ganz andere Sichtweise auf die Menschen hier gegeben. Die meisten sind mit den Kleinigkeiten zufrieden die sie haben und machen das beste aus jeder Situation, gar nicht so schlecht ......

Aber nun zum eigentlichen Thema. Habe mich heute Früh, um 4 Uhr morgens, bitte eine kleine Tüte Bewunderung auf machen, aus dem Bettgeschwungen und mich auf einen Tempeltag vorbereitet. Los ging es bei dem Wahrzeichen Kambodschas, Angkor Wat. Einer der schönsten Tempel die ich je gesehen habe und bei Sonnenaufgang auch nicht zu verachten. Nachdem ich mir dort alles angeschaut habe, bin ich zu meinem Tuk Tuk driver und er düste mit mir von einem zum anderen, unteranderem auch der wo Tomb Rider gedreht wurde. Leider war nach dem 3. Tempel der Kamaraakku leer so das ich leider net von allen ein Foto habe, aber am Ende sahen die alle irgendwo gleich aus. Die besten habe ich euch auf dieser Seite präsentiert. Zum Schluss möchte ich noch sagen, das ich dieses Land und seine Menschen sehr unterstützt habe, denn immer wenn so ein kleines Mädchen oder Junge vorbei gekommen ist, musste ich was kaufen, auch wenn ich das eigentlich nicht wollte. Aber wenn so ein kleines 10 Jähriges Mädchen dich mit Ihren kleinen Kulleraugen anschaut und sagt, das sie das Geld für die Schule bräuchte und sie damit Ihr Englischunterricht bezahlen kann, kannst du nicht nein sagen. ... Okay sagt es schon ... ich bin bereit ..... Aber vorher, Bilder checken ;)


Okay, ich hoffe, das ich euch mal wieder ein wenig mehr von der Welt zeigen konnte, das nächste Mal dann wieder aus Thailand, wo ich dann Morgen früh um 7 Uhr aufbreche und auch hoffentlich gut ankomme.

Also Take Care
Seeya David

28. September 2011

Ein trauriger Moment, Kambodscha und seine Geschichte


Das war mein Bild von Kambodscha ....




Heute nun ein paar Worte aus Kambodscha, auch wenn sie nicht so ausfallen wie ich mir das vorgestellt hatte bevor ich hier hergekommen bin. Nachdem ich nun 6 Tage in einer Riesenstadt zu hause war, macht ich mich Montag auf dem Weg zum Flughafen um dort den Flieger nach Phnom Phen in Kambodscha zu nehmen. Im Nachhinein Ärger ich mich ein wenig das ich überall einen Flieger gebucht habe, obwohl ich doch mit Bus günstiger gefahren wäre und mehr gesehen hätte. Aber egal, jetzt muss ich es nehmen wie es kommt. Da ich ja nun alles mehr oder weniger so nehme wie es kommt und ab und an einfachmal einen auf "Alexstyle" mache und die Leute anquatsche, lernte ich schnell ein Australier im Flugzeug kennen. Danke Alex, bist doch ein ganz schlauer Fuchs ;) ... Ich unterhielt mich mit Ihm was ich so mache und was er so treibt. Am Ende verstanden wir uns so gut, das wir Nummern austauschten und er mir angeboten hat, wenn ich nach Australien zurück komme, das ich wenn ich das will bei Ihm arbeiten könne .... Besser gehts eigentlich net ;) Angekommen in Phnom Phen durft ich erst mal einen kleinen Stapel Papierkram erledigen um in das Land einreisen zu dürfen. Nachdem ich dies erledigt hatte, kam auch schon die erste Ernüchterung. Der International Airport ist nicht größer als ein kleiner Flughafen (etwa wie Darwin). Ich wechselte Geld und war auch gleich dort nochmal überrascht worden. In Kambodscha gibt es 2 Währungen, den US Dollar und den Riel. Hauptzahlungsmittel ist der Dollar und der Riel ist hier das Kleingeld. 4000 entsprechen 1 Dollar. Das Witzige an der Sache ist, das die die kleinen Scheine in Stapeln haben wie wir die Klebezettel und die dort immer rauslösen ... voll lustig. Naja bin dann aus dem Flughafen raus und habe mich dann von einem Taxi zu meinem Hotel bringen lassen. Das erste überhaupt auf meiner Reise. $22,50 zahle ich für ein Zimmer, ohne Fenster, aber mit Aircon, Frühstück und Inet. Das ist es mir Wert, da man hier ein wenig Vorsichtiger sein musste. Naja wir fuhren also vom Flughafen zum Hotel und was ich auf dem Weg sah, war das traurigste und krasseste was ich auf meiner gesamten Reise gesehen habe, obwohl das noch getopt wurde, dazu später mehr. Die Stadt war so leer und trostlos. Müll liegt an jeder Stelle wo man hinschaut, Kinder die mit Plastik und Dreck spielen. Ich wusste das Kambodscha kein reiches Land war, aber das hatte alles Übertroffen. Mit einen unguten Gefühl fuhr ich also zum Hotel. Nachdem ich mich dann nun fresh gemacht hatte, dachte ich, das ich mir mal noch wenig die Beine vertrete. Was ich nicht wusste, das man hier abends nicht mehr alleine durch die Straßen laufen sollte, da für Touristen ein hohe Gefahr bestand ausgeraubt zu werden. Okay mir ist nichts passiert, aber seit dem fahre ich dann doch immer mit einem Tuk Tuk. In der "Stadt" angekommen der nächste Rückschlag. Es war so gut wie nichts los, keine Touristen und so weiter. So langsam habe ich angefangen daran zu denken das es wo möglich der falsche Zeitpunkt war her zu kommen, was sich auch noch Bewahrheiten soll. Ich setzte mich in eine Bar und wurde auch prompt von 2 schönen Mädchen umgarnt, was wie natürlich nicht anders zu erwarten war, an meinen unglaublichen Charme und Ausstrahlungskraft lag ;) .... Oder vielleicht doch an dem Geld was ich hatte. .... Man weiß es nicht. Ich schnackte mit der einen und versuchte es auch mit der anderen, die aber verstand kein Englisch, so das ich mich mit der anderen beschäftigt hatte. Ich ging dann mit den beiden Mädels noch in einen Club, wo ich der einzigste "Junge" war. Überall waren die alten Säcke, die mit Ihrem hart verdienten Geld kleine junge Mädels für eine Nacht kauften. ... Dazu brauche ich nichts sagen. Ich gab den Mädels was zu trinken und pflanzte mich auf ein Sofa und schaute mich so um was den so die ganzen gutbetagten Herren machten. Ich hörte auf zu schauen, denn mir wurde übel von dem was ich da hörte. Nach einer Zeit fragte mich die jünger von den Mädels ob ich mit Ihr noch auf Zimmer wollte, was ich dankend abgelehnt habe, da ich nicht im Gefängnis landen wollte, da sie auf jeden Fall noch Minderjährig war. Nach dem ich das gesagt hatte, war ich kurzer Hand alleine in einem Club alter Notgeiler Männer, na toll. Also zurück zum Hotel und pennen gehen. Das war der erste Abend. Und ich fühlte mich hier nicht sehr wohl.

Zum 2 Tag. Um euch nun zu berichten, warum dies der wohl traurigste und schlimmste Moment für mich auf dieser Reise ist, muss ich ein wenig in die Geschichtskiste greifen, auch wenn das dem lieben Mike nicht so gefällt ;), tut mir sorry aber geht nun mal nicht anders. Also:


Kambodscha war einst eine Kolonie von Frankreich die 1953 zurück an das Volk von Kambodscha ging. Nach 2 Jahrzehnten Bürgerkrieg übernahmen im Jahr 1975 die Roten Khmer die Herrschaft in Kambodscha. Damit begann einer der grausamsten der Zeiten nach dem 2 Weltkrieg. Unter Pol Pot, den Anführer der Roten Khmer kamen in 4Jahren!!!! 2 Millionen Menschen ums Leben. Noch anzumerken, die Gesamtbevölkerung Kambodschas beträgt etwa 13 Millionen. Diese Gruppe hat innerhalb dieser kurzen Zeit geschafft, das die Bevölkerung von Phnom Phen auf 20 000 Menschen von 2 Millionen schrumpfte. Viele wurden unter Androhung der Todesstrafe aufs Landgeschickt um dort zu arbeiten. Erst nach 4 Jahren rückten vietnamesische Truppen in Kambodscha ein um dir Roten Khmer zu vertreiben, was auch geglückt war, aber somit der Auslöser für einen langjährigen Konflikt sorgte. Erst in den 90er Jahren kehrte wieder langsam Ruhe in das Land ein. Soweit zu der Geschichte.


Jeder von uns weiß was die deutschen mit den Juden und anderen Menschen gemacht haben und auch das wir dafür hart bestraft wurden. Jeder von uns hat im Unterricht von seinem Geschichtslehrer gehört, was und wie alles passiert ist und war sicher auch bestürzt und vielleicht nachdenklich. Der eine oder andere war sicher auch mal in einem Konzentrationslager um sich alles mal anzusehen. Ich war es nicht.

GANZ WICHTIG:  Es hat mich sehr viel Überwindung gekostet diese Bilder hier zu Posten, aber ich denke wenn man es Googlt, findet man sie auch. Auch wenn es ein wenig geschmacklos ist. Aber sie helfen mir, euch zu erklären und zu zeigen was ich meine. Also denkt nicht schlecht darüber.

Heute, ein paar Tausendkilometer von diesen Gräueltaten, habe ich hautnah und mit eigenen Augen gesehen, was die Geschichte von Kambodscha ist. Als ich nach Kambodscha wollte, hatte ich die Bilder von Angkor Wat im Kopf und die aufregenden Dschungelszenen aus Tomb Rider der Film. Aber als ich dann hier war und ein wenig nachgeforscht habe, bin auf diesen Teil der Geschichte gestoßen und dachte, da ich mich ja Geschichte interessiert, schaue ich mir das an. Ich hatte keine Ahnung was mich erwartete. Ich lies mich von eine TukTukfahrer nach Choeung Ek fahren, eines der Killing Fields. Was mich dort erwartete, raubte mir den Atem und machte mich so betrübt, das ich sogar einige Tränen im Auge hatte. 
Dieser Stück Land, war eines der größten Massengräbern von der Zeit der Schreckensherrschaft der Roten Khmer, man hatte hier bei Ausgrabungen 8.900 Schädel gefunden. Alle an verschiedenen Stellen, meist zu hundert verscharrt. 8.000 von diesen Schädeln konnte ich mir heute anschauen. Alle wurden in einem großen Turm hinter Glas sichtbar gemacht und teilweise auch zugänglich. Ich weiß nicht ob von euch schon jemand mal einen menschlichen Schädel aus nahe Sicht betrachtet hatte und davon gleich so viele.



Einer der Tourguids nahm ein paar raus und zeigte uns wie man diese armen Menschen umgebracht hatte. Man muss wissen, das zu dieser Zeit damals Munition Mangelware war, was aber diesen Monstern nicht gestört hatte. Man hatte andere Wege gefunden zu töten. Z.B. wurden einfach die Köpfe abgehackt mit jeden verfügbaren mitteln. Aber bevor es soweit war, hatte man sie anscheinend gefoltert und Ihnen alle Zähne gezogen. Denn die meisten hatten keine Zähne mehr. Und weil das alles noch nicht schlimm genug war, wurden die klein Kinder und Babys gegen Bäume mit Kopf geschlagen bis sie Zertrümmert waren. Einen dieser Bäume durfte ich mir heute ansehen. Leute Ihr glaubt nicht wie schlimm das war, all dies zu sehen und zu wissen, das dies noch nicht mal 36 Jahr her ist und du auf dem Gelände Rumläufst wo tausende Menschen getötet wurden.Und zu allen Überfluss hast du in der Erde vereinzelt noch Kleidungsstücke gesehen. Unglaublich.

Als ich das allesgesehen hatte, war ich eigentlich schon so fertig, das ich gar nicht weitermachen wollte. Aber es gab noch etwas was ich mir ansehen musste. Ich stieg wieder in ein Tuk Tuk und lies mich zu einer ehemaligen Schule fahren. Natürlich war sie das schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Man hatte diese Schule als Gefängnis und Folterstätte genutzt. Ihr müsst euch vorstellen, wo einst Kinder gelernt haben und gespielt haben wurden später diese Taten vollbracht. Das Gelände bestand aus 4 Gebäuden, die aus einzelnen Gefängniszellen oder mehreren bestand. In den einzelnen hingen Originalbilder, mit Opfer aus dieser Zeit. Heute sieht sie noch genauso aus, bloß ohne Toten drin. Du gehst von einem Raum zum anderen und siehst immer die gleichen Bilder von den Leuten die dort gefangen waren. Auf dem Hof Stand ein großes Schild, mit den Regeln für die Häftlingen. Dazu auch noch der Passende Galgen. Alles in allem sah es dort aus wie in einem Gruselkabinett, mit dem unterschied das das Blut was ich in manchen Zellen gefunden habe, sicher Echt war. Alles in allem, war das wohl die schrecklichste Geschichtserfahrung die ich je gemacht habe. Ich habe mich an Orten des grauens bewegt und gesehen was diese Geschichte bedeutet. Ich werde dies mein Leben nicht vergessen und für mich ist klar, der Mann der dies alles Befohlen hat steht in einer Reihe mit Adolf Hitler, Josef Stalin und Saddam Hussein und wie diese ganzen Menschenmörder noch heißen. Ich kann es eigentlich keinen Empfehlen, halte es aber für wichtig es mal zu besuchen. Als ich dann wieder zum Hotel fahren wollte, fragte mich mein Fahrer, ob ich denn nicht noch ein wenig mit einem Maschinen Gewehr schießen wolle oder sogar eine Panzerfaust auf eine Kuh abfeuern will. Ohne Worte.


Nachdem ich euch nun ein wenig von der Geschichte erzählt habe möchte ich auch noch kurz die Pläne für die nächsten Tage schildern. Ich habe mich nun entschlossen eine Tour nach Siem Riep zu machen, der Hauptausgangspunkt nach Angkor Wat. Obwohl die ganze Gegend überflutet ist und dort auch schon 100 Menschen gestorben sind. Ich weiß ist nicht unbedingt die beste Voraussetzung, aber da ich nun mal so dumm war in der Regenzeit her zu fahren muss ich wohl das beste daraus machen. Drückt mir die Daumen. Weiterhin habe ich mich dazu entschieden wieder eher aus Kambodscha zu verabschieden, weil ich mich hier net so wohl fühle und mich dann noch ein paar Tage in Thailand mehr aufhalte, bevor es dann nach Bali geht.

So das war es erstmal von der Front, immer Exklusive für euch vor Ort. Danke für den tollen Support und für das fleißige lesen. Habt euch alle ein Keks verdient ;)

Bis bald euer David 

Das kolumbianische Pärchen aus Bangkok ;) wie klein die Welt doch ist

24. September 2011

Mein neuer Freund Mani :)

Heute haben wir mal wieder was ganz tolles gemacht, sorry wir sind Duncan und ich, und zwar dachten wir uns wir machen  mal eine schöne kleine Busreise. Wir fuhren um 9 Uhr heute morgen los und kamen 21 Uhr abends an. Wollt Ihr wissen was es Wert war, so lange in einem Bus zu sitzen??? Dann schaut euch die Bilder an.

Zuerst eine historische Brücke aus dem 2  Weltkrieg .... Japaner haben sie von ihren Gefangenen bauen lassen, 100 000 Menschen starben dabei. Ich möchte gerne das Ihr mal ein Blick auf das Bild mit dem Schild werft und mir sagt in welchen Jahr die Brücke gebaut wurde!! Und es steht drauf ;)





Und ist euch etwas aufgefallen??? Wenn ja, dann schreibt doch einen Kommentar und ich löse demnächst auf ;)

Wenn Ihr nur denkt, das ich den weiten Weg wegen einer Brücke gemacht habe, dann habt Ihr euch aber geirrt. Ich sagte ja Mani, mein neuer Freund. Wir haben uns auf einem ausritt kennen gelernt auf dem wir uns ziemlich nahe gekommen sind. Dieser "Typ" ist schon ne dicke Sau ;) Wir haben uns so gut Verstanden, das er anbot mir bei meiner täglichen Dusche zu helfen ;) seht selbst  







Eine echt absolut tolle Erfahrung, wofür sich fast 8 Stunden Busfahrt gelohnt haben. Denn der Rückweg zog sich unendlich hin, aber wir hatten einen tollen Tag mit Mani und seinen Freunden. Bis danni euer David. 

22. September 2011

Eine neue Stadt ein neues Land - Bangkok in Thailand

Nachdem ich nun leider Kuala Lumpur verlassen musste, was echt schade war, weil ich gerade echt tolle Leute kennen gelernt habe und ich mich ja wie jeder weiß, mit abschieden ein wenig schwer tue. Also ging es ein wenig traurig weiter nach Bangkok, 1,5 h von Kuala Lumpur entfernt. Da ich erst abends um 9 flog kam ich auch dementsprechend früh am Morgen in Bangkok an. Weil wir ein paarmal um die Stadt geflogen sind, da es gerade Gewittert hat und wir deswegen nicht landen konnten. So hatte ich die Gelegenheit mir die Stadt mal von oben an zuschauen. Wow ... sie ist so groß, das ich das Ende gar nicht erkennen konnte. Ich dachte mir nur, hier wird wohl nichts mit zu Fuß ablaufen. Nach etwa einer halben Stunde Verspätung konnten wir dann endlich landen. Es war ein gutes Gefühl wieder sicheren Boden unter den Füßen zu haben, da es zwischen durch oft sehr turbulent zu ging. Nach dem ich durch den Zoll und Imigrationskontrolle durch war ging es daran einen Weg ins Hostel zu finden. Man wird natürlich wie es in Asien anscheinend der Standard ist von den ersten 5 Leuten verarscht. Die wollen einen weiß machen das dies der beste Deal ist und ich den unbedingt annehmen soll. Alles nur Geschwätz. Immer zur Info gehen und dort fragen wie es am günstigsten ist. Also ich dort hin und mich erkundigt.  10 Min später saß ich im Zug nach Bangkok und wenig später im besten Hostel wo ich je war. So sauber und so freundlich alles das die 10$ pro Nacht ein Witz sind. Ich war teilweise zufrieden mit der Gesamtsituation.

Am nächsten morgen, nach nur 5 Stunden Schlaf, bin ich schon wieder aufgestanden. Es war so warm und so hell im Zimmer das es sinnlos war weiter zu schlafen. Also habe ich mich total fertig wie ich war, an den Frühstückstisch begeben und 2 Bananen in mich rein gedrückt. Die ersten seit Monaten, da ja in Australien das Kilo 15$ gekostet hat. Ich lernte sofort 2 neue Leute kennen, ein Paar aus Kolumbien. Wir unterhielten uns und ich fragte ob ich mich einfach bei Ihnen anschließen könne, da ich sowie so kein Plan hatte was ich mache. Also ging es los in die Stadt um ein paar Tempel und den Palast des Königs zu besuchen. An diesem Tag war Buddhaday, und überall trafen wir Monks. In der Bus haben sich uns noch zwei Deutsche angeschlossen so das wir eine größere Truppe waren. Wir gingen als durch die Stadt von einer Tempelanlage zur nächsten von Buddha zu Buddha und meisten ließen wir uns mit den coolen Tuk Tuks fahren. Macht sau Spaß, würde mich aber net wundern wenn ich mir hier noch an Abgasen ersticke .....

Der Tag ging dann langsam zu Ende und wir machten uns auf den Weg zurück ins Hostel um uns für den Abend fertig zu machen. Jeder weiß das es hier in Thailand nur von Prostituierten und Ladyboys wimmelt. Aber um ehrlich zu sein habe ich nicht so viel gesehen, vielleicht sind wir auch im falschen Stadtteil unterwegs gewesen. Wir schauten uns das eine oder andere an und waren teilweise echt Geschockt. Kinder die eigentlich zur Schule gehen müssen und mit ihren Freunden spielen werden Ihr zur Prostitution gezwungen .... und sogar gebucht. Es war echt abstoßend so etwas sehen zu müssen. Aber das ist wohl der Part : "Andere Länder, andere Sitten!" Naja wir fuhren dann Heim, weil es am nächsten morgen auf nach Ayuttahaya ging, Tempel über Tempel. ;)

Der nächste morgen startete wieder um 5.30 Uhr und ich war so fertig mit der Welt. In den letzten drei Nächten hatte ich vielleicht 12 Schlaf, was eindeutig zu wenig war. Wir fuhren mit drei Minibussen zu der Stadt Ayuttahaya, die einst ein Königreich in Thailand war. Alleine in Thailand gibt es 15 000 Tempelanlagen, wir habe uns gestern 6 angeschaut. Das Gebiet um diese Region war Teilweise überflutet, was denke ich an der Momentanen Regensaison liegt. Viele dieser Tempel die wir uns angeschaut hatten waren zerstört oder schon verfallen, die welch aber erhalten waren, sahen echt imposant aus. Und überall Stand Buddha ;) Während der ganzen Tour habe ich mich mit einem Schweizer Pärchen abgegeben. Wir hatten viel zu lachen und mit Ihnen hatte es Spaß gemacht diese Tour zu unternehmen. Nach dem wir die Hälfte der Tempel durch hatten, ging es dann zum Mittag in ein Restaurant, wenn man das so nennen kann. Das essen war gut und wir machten uns gestärkt zu den letzten Tempeln auf. Und dann kam es für mich zu meinem Highlight an diesem Tag. Als wir am Tempel ankamen, haben wir schon aus dem Bus die vielen Elefanten gesehen mit den du einen Ausritt machen konntest. Wir gingen also hin und schauten uns eine Performens von einem Jungelefanten an der auf einem Botest getanzt hatte. Das faszinierend und abstoßend zu gleich, mir taten die Elefanten so Leid weil die alle so eingesperrt waren und einfach so traurig aussahen. Also habe ich gedacht kaufe ich ein wenig Futter und mache sie vlt ein wenig glücklich. Das war ne echt gut Idee, Elefanten zu füttern ist voll lustig, zu mal sie sich schon alle selber bedient haben aus dem Korb. Die haben eben einen langen Rüssel ... Was will man mehr ;) Ich machte ein paar Bilder und ging dann, damit ich nicht noch trauriger werde :( Das war dann auch das ende der Tour, wir fuhren mit einen geistig Kranken zurück nach Bangkok, wo ich mir fast in die Hosen machte so wie der Fuhr. Das war einfach mal nur unglaublich, links, rechts, standstreifen .... Gott sei Dank bin ich gut angekommen.

Nach diesen zwei Aktionreichen Tagen brauchte ich heute erstmal ein wenig Schlaf und nun Relaxe ich ein wenig und schaue zu wie es hier so regnet. Mal sehen was die nächsten Tage so bringen.

Also Seeya David